Die Brüsseler Sesselfurzer spielen wieder einmal Brandstifter und Feuerwehrmann zugleich.

Wer glaubt, absurder geht es nicht mehr, kriegt von der europäischen Überbau-Behörde direkt den Vorschlaghammer ala’ Bud Spencer Kelle ins Genick geladen. Da stolpert die EU in gewohnter Manier über ihre eigene Regulierungs-Wut und drückt den Unternehmen die neue PPWA-Verordnung (Verpackungsverordnung) aufs Auge.

Um was geht’s?

Das Prinzip ist simpel wie heimtückisch: Wer künftig in der EU ein Päckchen über die Grenze schickt, darf sich in jedem einzelnen Mitgliedstaat durch einen Berg aus Lizenzen und Paragrafen wühlen. Das Sahnehäubchen des Wahnsinns ist die Pflicht, in nahezu jedem Zielland einen lokalen juristischen Bevollmächtigten zu bezahlen. Wir reden hier für Kleinbetriebe von astronomischen Summen pro Land und Jahr – für nichts weiter als das Privileg, eine Schachtel durch Europa zu karren. Der freie Binnenmarkt wird für kleinere Händler de facto liquidiert, während sich überteuerte, aber selbstverständlich komplett selbstlose Weiterleitungsdienste und irgendwelche Mafia Grauzonen-Tricks als letzte Fluchtwege anbieten.

Die Brandstifter schlagen Alarm

Doch der eigentliche Geniestreich, bei dem dir der Kaffee endgültig aus den Poren pfeift, ist die Reaktion aus den Glaspalästen in Brüssel. Weil das Thema natürlich sofort im Netz hochkocht, klinkt sich dieselbe EU-Kommission plötzlich sorgenvoll ein. Mit der sanft-besorgten Attitüde eines geläuterten Brandstifters, der nach dem Niederbrennen der Nachbarschaft mit dem Eimer anrückt:

„Wir hören dich! Wir haben das Parlament aufgefordert, den Irrsinn mit den Bevollmächtigten abzuschaffen!“

Großes Kino. Die Retter der Entrechteten! Nur wird dabei geflissentlich verschwiegen, dass genau dieser psychopathische Bürokratieterror aus der eigenen Brüsseler Schreibstube stammt. Die gießen den Beton eigenhändig in den Flur, verlangen Eintritt dafür und verkaufen dir das spätere Wegmeißeln als philanthropische Meisterleistung.

Die großen Konzerne zucken mit den Schultern und winken das über ihre hauseigenen Rechtsabteilungen und hochbezahlten Lobbyisten durch. Sie haben den Apparatschiks diesen Schwachsinn schließlich exakt so diktiert, um die nervige, lästige Konkurrenz ganz legal aus dem Markt zu drängen.

Offiziell haben die das alles nur inszeniert, um die Nachhaltigkeit zu gewährleisten und einmal mehr die Welt zu retten. Während man sich in Asien und Indien die eigenen Flüsse und das Meer mit Millionen Tonnen Plastikmüll zu scheißt, schikaniert die selbstgefällige und stets übergriffige EU den europäischen Mittelstand bis aufs Blut. Wer so regiert, braucht keine Satire mehr – die Realität ist längst der härteste Comedy-Club dieses Planeten.

Fazit

Scheißt auf diese EU und jagt diese Komiker, die Milliarden unseres Geldes für lauter Schwachsinn verbrennen, endlich in die Wüste. Dann klappt es auch automatisch mit der Umwelt, denn grundsätzlich gilt hier: Man scheißt nicht dorthin, wo man lebt. Zumindest galt das alles noch vor 2015. Ab diesem Punkt haben sich anscheinend sowohl die Spieler als auch die Regeln durch das Eingreifen der Politclowns drastisch verändert. Doch nicht zum Guten, wie man täglich sieht und hört…


Wenn dir der Artikel gefallen hat, dir ein Schmunzeln, Kopfschütteln oder einen kleinen Nervenzusammenbruch beschert hat – genau so war’s geplant.

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Tom Weber

Tom Weber – Beruf: Störenfried. Diagnose: chronisch allergisch gegen Heuchelei, Doppelmoral und staatlich geprüften Schwachsinn. Schreibt auf dem Strafplaneten über alles, was im offiziellen Irrenhaus als „normal“ gilt – und daher dringend untersucht werden muss

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