Wenn der christliche Nächstenliebe-Verein den Scheiterhaufen anzündet
Es wird immer bizzarrer im Irrenhaus nebenan. Da schaust du rüber nach Deutschland und reibst dir ungläubig die Augen, ob du im falschen Film oder direkt in einer finsteren Diktatur gelandet bist. Die aktuellen „Antifaschisten“ haben sich längst in jene Faschisten verwandelt, vor denen sie angeblich so entsetzlich Angst haben – komplett mit Berufsverbot, Gesinnungsschnüffelei und existenzvernichtender Härte.
Der neueste Beweis für diesen schleichenden Totalitarismus kommt direkt aus Jever im niedersächsischen Friesland. Dort hat das Diakonie-Hospiz Mission:Lebenshaus gGmbH eine langjährige, unbescholtene Mitarbeiterin fristlose vor die Tür gesetzt. Der Grund? Die 60-jährige Martina Müller hat es gewagt, bei der Kommunalwahl für die AfD zu kandidieren.
Erst die Erpressung, dann der Rauswurf
Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen. Zuerst wurde die Frau in bester Stasi-Manier unter Druck gesetzt und erpresst: Entweder sie zieht ihre Kandidatur sofort zurück, oder es knallt. Als die Dame standhaft blieb und sich ihre demokratischen Grundrechte nicht von ein paar kirchlichen Blockwarten austreiben ließ, folgte die fristlose Entlastung aus dem Arbeitsleben.
Die Begründung der Einrichtung ist an Heuchelei kaum zu überbieten. Die faselt was von „vulnerablen Lebenslagen“, „Achtung, Empathie und Würde“ und dass man Andersdenkende gefälligst ausgrenzen muss, um dieses Vertrauen zu schützen. Wer AfD wählt oder für sie kandidiert, darf sterbende Menschen offenbar nicht mehr beim letzten Weg begleiten. Nächstenliebe nach Parteibuch – man kennts von den christlichen Nächstenrettern.
Die Heuchelei der Toleranz-Apostel
Genau dieselbe Diakonie, die sich sonst auf jeder Demo als bunter Hort der Vielfalt, Toleranz und Offenheit maximal inszeniert, betreibt hier blanken Gesinnungsterror. Diakonie-Präsident Rüdiger Schuch hat es ja schon 2024 glasklar formuliert: „Wer sich für die AfD einsetzt, muss gehen.“ Da wird nicht mehr nach beruflicher Eignung, nach Menschlichkeit oder geleisteter Arbeit gefragt. Es zählt nur noch die reine Lehre. Wer nicht pariert, wird wirtschaftlich hingerichtet.
Fazit:
Wer heute noch glaubt, wir leben in einer liberalen Demokratie, hat den Schuss wirklich nicht mehr gehört. Die Inquisition ist zurück – sie trägt jetzt nur keinen Habit mehr, sondern ein ökologisch korrektes Bio-Fleece-Jäckchen und predigt Nächstenliebe mit der Abrissbirne.
PS: Ich habe schon oft über diese Heuchelei der neuen Faschisten geschrieben hier ist nur ein Artikel dazu: https://tweber66.substack.com/p/die-neuen-faschisten-halten-sich
Wenn dir der Artikel gefallen hat, dir ein Schmunzeln, Kopfschütteln oder einen kleinen Nervenzusammenbruch beschert hat – genau so war’s geplant.
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