Die statistische Absolution des Scheißhaufensystems: Wer verteidigt eigentlich noch den Staatsfunk?

Wir leben in einer Epoche der totalen kognitiven Dissonanz. Wer noch einen Beweis dafür brauchte, dass die Masse den Bezug zur Wirklichkeit komplett an der Garderobe abgegeben hat, muss sich nur die jüngste mediale Selbstbeweihräucherung der Zeit im Bild reinziehen. Stolz wie Oskar wird da der aktuelle Reuters Institute Digital News Report 2026 präsentiert.

Die fette Schlagzeile: Der ORF ist die unangefochtene Bastion des Vertrauens! Sensationelle 65,9 Prozent der Österreicher stufen den Staatsfunk als vertrauenswürdig ein.

Wenn man diese Zahl hört, während um einen herum im echten Leben absolut niemand diesem Apparat auch nur mehr einen einzigen Satz glaubt, zieht es einem alles zusammen. Wo, verdammt noch mal, zaubert man diese 65 Prozent her? Nach all den Skandalen, dem ungenierten Postenschacher, der getürkten Wahl des neuen Direktors – der rein zufällig der Top-Kandidat des amtierenden Bundeskanzlers einer ohnehin abgewählten Verlierer-Koalition ist – und dem täglichen Kasperltheater rund um die Zwangsgebühren?

Das Gemetzel in der digitalen Arena

Ein tiefer Blick in die Facebook-Kommentarspalten unter dem ZIB-Beitrag liefert die erschreckende Antwort. Ja, es gibt sie noch – die paar Aufgewachten, die das Spiel komplett durchschaut haben und den Herrschaften die Leviten lesen. Sie legen den Finger in die Wunde, erinnern an das kollektive mediale Versagen und die Hetze. Doch was einen wirklich fassungslos und angewidert zurücklässt, ist die unübersehbare Armee an blinden Fanboys, Systemrittern und chronischen Speichelleckern, die diesen verlogenen Apparat bis aufs Blut verteidigen.

Was ist mit diesen Menschen los? Wie betäubt muss man sein, um die nackte Realität so konsequent auszublenden?

Die Antwort ist so simpel wie brutal: Es ist die Gier nach dem betreuten Denken, gepaart mit nacktem Opportunismus.

Es ist exakt dieselbe Dynamik, die der Psychotherapeut Thomas Haudel kürzlich im fantastischen Interview mit Bastian Barucker über Mediengewalt und Sucht seziert hat: Das System züchtet sich seine abhängigen Konsumenten. Nur dass es hier keine Zwölfjährigen vor dem Gaming-Bildschirm sind, sondern erwachsene Menschen, die süchtig nach dem staatlich verordneten Narrativ sind. Weil die Wahrheit wehtun würde. Weil das Eingeständnis, belogen worden zu sein, das eigene, mühsam konstruierte Weltbild zum Einsturz bringen würde.

Die 65 Prozent der System-Nutznießer

Diese 65 Prozent Zustimmung sind kein Spiegelbild der journalistischen Qualität – sie sind die statistische Erfassung der System-Schmarotzer und Nutznießer in diesem Land.

Es ist die Fraktion derer, die fett, träge und gut alimentiert im gemachten Nest der Bürokratie und des Staatsapparats sitzen. Die x-mal durchgeimpften Beamten, die Nutznießer der politischen Netzwerke und die hochbezahlten ORF-Angestellten selbst. Sie alle haben ein existenzielles, rein materielles Interesse daran, dass dieser marode Scheißhaufen von System einfach immer so weiterläuft wie bisher. Wenn der ORF lügt, nicken sie brav, weil die Lüge ihre eigene Komfortzone schützt.

Sie haben die ungezählten Fake News der Corona-Zeit, als der ORF als mediale Speerspitze fungierte, um unbescholtene, ungeimpfte Menschen systematisch zu diffamieren, auszugrenzen und gesellschaftlich abzuschießen, nicht etwa vergessen – sie fanden es gut.

Weil es ihnen das erhebende Gefühl der moralischen Überlegenheit gegeben hat, während sie brav im Gleichschritt marschierten.

Und wenn die Argumente dieser Systemdiener am Ende ausgehen, flüchten sie sich in ihre akademischen Eliten-Zitadellen. Dann wird stolz geschwurbelt, dass die Studie ja schließlich von der „Universität Oxford“ kommt. Als ob wir nicht alle wüssten, dass an genau diesen Eliteschmieden die zukünftigen, braven Diener des Systems rekrutiert und abgerichtet werden. Das ist dieselbe Liga wie die „seriösen“ Ratingagenturen – fremdgesteuerte Apparate, die ganze Länder per Knopfdruck diskreditieren können, wenn sie nicht spuren.

Fazit: Kein Vergeben, kein Vergessen

Die lauteste Meinung im Netz hat oft nicht die leiseste Ahnung, aber sie hat ein verdammt großes Interesse daran, den Status quo zu wahren. Wer heute noch den ORF verteidigt, tut das nicht aus Liebe zur Wahrheit, sondern aus Angst vor der Realität.


Wenn dir der Artikel gefallen hat, dir ein Schmunzeln, Kopfschütteln oder einen kleinen Nervenzusammenbruch beschert hat – genau so war’s geplant.

Falls du solchen Wahnsinn öfter möchtest, kannst du den Strafplaneten hier ganz offiziell unterstützen und nichts mehr verpassen:

Abo dalassen und mitfliegen.

Zeig anderen auch diesen Irrsinn!

Tom Weber

Tom Weber – Beruf: Störenfried. Diagnose: chronisch allergisch gegen Heuchelei, Doppelmoral und staatlich geprüften Schwachsinn. Schreibt auf dem Strafplaneten über alles, was im offiziellen Irrenhaus als „normal“ gilt – und daher dringend untersucht werden muss

Post navigation

Leave a Comment

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert