Es gibt eine Firma auf diesem Strafplaneten, die ein wirtschaftshistorisches Wunder vollbracht hat: Sie hat das allgemeine PC-Preisniveau von „eigentlich dürfte Massen-Hardware im Jahr 2026 kaum noch was kosten“ im Alleingang ausgehebelt. Apple verlangt heute für ein mickriges RAM- oder SSD-Upgrade Summen, für die man in den 80er-Jahren fast den Mac II bekommen hätte. Und das Beste daran? Die gehirngewaschene Millennial- und YouTube-Filterblase merkt es nicht einmal. Warum? Weil keiner von diesen Lifestyle-Blogger-Klonen auch nur den geringsten historischen Bezug zu dieser ganzen Tech-Entwicklung hat.
Was ist also passiert?
Apple zieht klammheimlich die Daumenschrauben an und erhöhte die Tage die Preise für Macs, iPads und das gesamte Zubehör mal eben um schlappe 100 bis 400 Eier.
Erwartet man nun in der Generation „Dauer-Empörung“ einen kollektiven Aufruf zum längst überfälligen Konsumverzicht? Immerhin sind die Geräte seit Jahren kein revolutionärer Meilenstein mehr, sondern nur noch solides, überteuertes Handwerk. Aber nein! Die YouTube-Lemminge flippen komplett aus – allerdings vor Begeisterung!
Sie applaudieren hysterisch und liegen sich in den Armen, weil Apple aktuell „nur“ die Computer und die Peripherie-Ware verteuert hat, das iPhone aber noch verschont blieb. Wie jämmerlich und rückgratlos kann eine Community eigentlich sein?
Aber wer das abgekartete Spiel dieser Konzerne durchschaut, ahnt längst, was hinter dieser Nebelkerzentaktik steckt. Es gibt eigentlich nur zwei psychologische Szenarien für den kommenden September:
- Szenario A (Die unverschämte September-Klatsche): Sie lassen die Lemminge jetzt erst mal brav das verteuerte Zubehör und die Macs kaufen, um ihnen dann im Herbst beim neuen iPhone-Lineup ganz dreist den nächsten fetten Preisaufschlag reinzudrücken, wenn der Hype-Faktor am größten ist.
- Szenario B (Der soziale Messias – noch viel frecher): Apple erhöht die iPhone-Preise dieses Jahr bewusst nicht. Sie verkaufen sich eiskalt als „sozialer Messias“, der in schweren Zeiten an die Geldbörsen der Menschen denkt, während sie dich hintenrum bei jedem Kabel und jedem Mac-Modell wie eine Weihnachtsgans ausnehmen. Die Tech-Influencer werden kollektiv in Tränen der Rührung ausbrechen, das Marketing-Märchen ungefiltert wiederkäuen und die Lemminge rennen völlig gaga in den Store, um ihr jährliches Hardware-Abo zu verlängern. „Danke, oh du heilige Blackrock Bude, dass ich mein Statussymbol weiter finanzieren darf!“
Früher war Apple mal das Werkzeug für Rebellen, Kreative und Querdenker. Heute ist es die ultimative Konsum-Sekte für eine jämmerliche Herde von Status-Süchtigen, die jeden unverschämten Tritt in den Allerwertesten mit einem begeisterten Applaus quittieren.
Hauptsache die vor geheuchelte Haltung stimmt, während das Geld per Dauerauftrag nach Cupertino fließt. Schaltet mal das Hirn ein, verweigert den Gehorsam und lasst die überteuerten Kisten einfach im Regal stehen. Aber dafür fehlt dieser Generation wohl schlicht das Rückgrat… 😎
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