Die FSK-Farce: Wenn die Realität das Staatsnarrativ stört

Es ist das alte Spiel derer, die sich für die Hüter der moralischen Ordnung halten: Was im fernen Amerika als „Unterhaltung“ durchgeht, wird in Deutschland zur „Gefährdung der gesellschaftlichen Ordnung“, sobald es den eigenen Kadavergehorsam entlarvt. Die Verweigerung der FSK-Freigabe für Uwe Bolls aktuellen Thriller Citizen Vigilante ist kein Akt des Jugendschutzes, sondern ein politischer Kotau vor einem System, das es nicht erträgt, die eigenen verlogenen Fratze im Spiegel zu sehen.

Die Doppelmoral der Zensur:

  • Gewalt ist relativ: Selbstjustiz-Filme sind seit Jahrzehnten fester Bestandteil des globalen Kinos – solange sie irgendwo in der Welt spielen und Kriminelle vorzugsweise aus dem ehemaligen Osten zeigen, wird applaudiert und großzügig ab 16 freigegeben.
  • Die rote Linie: Sobald Boll jedoch das Totalversagen und die kapitulierte Justiz im Falle der explodierende Clankriminalität in Deutschlands Großstädte auf die Leinwand bringt, schlagen die Wächter der filmischen Ordnung sofort Alarm.
  • Angst vor dem Wiedererkennungseffekt: Der Film ist nicht deshalb „gefährlich“, weil er Gewalt zeigt, sondern weil er zeigt, warum der Bürger sich heute berechtigterweise allein gelassen fühlt. Das System fürchtet nicht das Blut auf dem Bildschirm, sondern die Erkenntnis des Zuschauers: „Der Staat tut nichts mehr, also muss ich es selbst übernehmen“

Der Schulterschluss der Unterdrücker:

Was wir bei Ben Berndt sehen und jetzt bei Uwe Boll erleben, ist derselbe Mechanismus: Wer dem Volk zeigt, dass das „Scheißhaufen-System“ an allen Enden und Ecken versagt, der wird mit administrativen Mitteln von hinter herum liquidiert. Man will ja nicht offensichtlich Zensur aussprechen oder?

Doch, die FSK fungiert hier nicht als Filmprüfstelle, sondern als Zensur-Arm der Regierung. Wenn ein Film ökonomisch durch eine Vertriebssperre (aka „keine Freigabe“) erdrosselt wird, dann ist das die exakte Entsprechung zu den Versuchen, unabhängige Podcaster durch behördliche Willkür mundtot zu machen.

Der Musk-Moment: Wenn die Brandmauer bröckelt:

Das Beste an der ganzen Farce? Die „Schergen“ haben bei Citizen Vigilante nicht nur versagt, sie wurden vorgeführt. Dass Elon Musk den Film kurzerhand für 48 Stunden auf X im Originalton für Millionen zugänglich machte, war der Super-GAU für die selbsternannten deutschen Sittenwächter.

  • Das System ist außer sich: Die Blockwarte und ihre polit-medialen Sprachrohre fallen aktuell in komplette Schnappatmung. Für sie ist es ein Skandal, dass ein Milliardär seine Reichweite nutzt, um eine staatlich sanktionierte Zensur einfach zu umgehen.
  • Der Kontrollverlust: Wo kommen wir denn da hin, wenn sich jemand in die staatlich verordnete „Filmzensur“ über die Hintertür einmischt? Die Wahrheit ist: Sie hassen es, weil Musk bewiesen hat, dass ihre bürokratische Vertriebsblockade gegen eine globale Plattform absolut wirkungslos ist. Und sie können überhaupt nix dagegen machen…🤣

Fazit:

Diese verlogene Farce zeigt uns eines ganz deutlich: Das System hier bei uns ist schon derart fragil, dass es schon an der filmischen Fiktion von Selbstjustiz zittert. Sie haben Angst vor der Wahrheit, weil sie wissen, dass sie das Vertrauen der Menschen längst verloren haben. 

Boll ist jetzt genauso ein „Staatsfeind“ wie jeder andere, der sich weigert, die offizielle Lüge zu glauben. Das Maulhalten ist abgesagt – der Film wird seinen Weg finden, egal wie sehr die „Blockwarte“ von der FSK versuchen, den Stecker zu ziehen.


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Tom Weber

Tom Weber – Beruf: Störenfried. Diagnose: chronisch allergisch gegen Heuchelei, Doppelmoral und staatlich geprüften Schwachsinn. Schreibt auf dem Strafplaneten über alles, was im offiziellen Irrenhaus als „normal“ gilt – und daher dringend untersucht werden muss

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