Das österreichische Innenministerium zieht beim Projekt „Tron“ den Stecker.

Aus der Rubrik: Wenn dich die Realität einholt!

Wer glaubte, der Gipfel der systemischen Realitätsverweigerung sei bereits erreicht, wurde vor ein paar Wochen eines Besseren belehrt. 

Das österreichische Innenministerium zieht beim Projekt „Tron“ den Stecker. Und nein, es ist kein technischer Defekt – es ist das krachende Scheitern einer Ideologie, die versucht hat, die Physik per Erlass außer Kraft zu setzen.

Worum gehts? Die Polizei hat ein paar Fahrende PC’s getestet. Bei dem Projekt waren verschiedene Typen, unter anderem VW ID.3 und ID.4 sowie ein Porsche Taycan für den Autobahneinsatz, in vier Bundesländern – Tirol, Salzburg, Niederösterreich und Wien – auf dem Prüfstand.

Man muss sich das Szenario bildlich vorstellen: Während die Organisierte Kriminalität und die phösen Autobahn-Raser in ihren Verbrennern mit über 200 Sachen gen Horizont donnern, gurkt der freundliche, gendergerechte stets brave Polizist im VW ID.4 bei max. 160 km/h elektronisch abgeriegelt den bösen Jungs hinterher. Warum? Weil das Klima gerettet werden muss, während der Ganove in einer 300PS Dieselwolke verschwindet. Es ist die erste Verfolgungsjagd der Geschichte, bei der der Verfolger hoffen muss, dass der Fliehende zwischendurch mal eine zweistündige Ladepause beim McDonald’s einlegt.

Die Bilanz des Grauens:

  • Der fahrbare Aktenkoffer: Die Kofferräume sind so klein, dass die einsatztaktische Ausrüstung kaum Platz findet. Aber hey, wer braucht schon Schutzwesten oder Absperrmaterial, wenn man stattdessen ein gutes Gewissen und eine schwere Batterie spazieren fährt?
  • Die Ladesäulen-Steher: Die Kisten standen mehr an der Steckdose als im Einsatz. Im operativen Dienst, wo jede Sekunde zählt, hat man Fahrzeuge angeschafft, die ein „Lade-Management“ brauchen, das komplizierter ist als eine Geiselverhandlung.
  • Der „Postler“-Status: Das offizielle Fazit des Ministeriums ist der eigentliche Offenbarungseid: „Positiv beurteilt wird lediglich der Einsatz als Botenfahrzeuge.“ Gratulation! Wir haben Millionen an Steuergeldern verbrannt, um Polizisten zu hochbezahlten Briefträgern zu degradieren, weil die Autos für echte Polizeiarbeit schlicht zu unpraktisch, zu langsam und zu schwer sind.

Das ist genau der Geist unserer Zeit: Man verkauft uns ein „Prestigeprojekt“ nach dem anderen, geschmückt mit dem moralischen Heiligenschein der Nachhaltigkeit, nur um am Ende festzustellen, dass die reale Welt sich nicht an Excel-Tabellen aus den klimatisierten Büros der Wiener Herrengasse hält.

Die Polizei ist kein Spielplatz für technologische Experimente von Leuten, die den Unterschied zwischen einem Streifeneinsatz und einer Fahrt zum Biosupermarkt nicht kennen. Dass man jetzt den Porsche Taycan – der zwar schnell ist, aber so viel kostet wie ein kleiner Fuhrpark – als Feigenblatt auf der Autobahn stehen hatte, macht die Sache nur noch lächerlicher.

„Tron“ ist am Ende. Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass Ideologie zwar Papier beschreiben kann, aber keine Verbrecher fängt. Wer Sicherheit will, braucht sofort und immer abrufbare Leistung – und keinen rollenden Akku, der beim Anblick einer Steigung die Reichweite halbiert.

Willkommen in der Realität. Sie ist laut, sie stinkt nach Diesel und sie fährt schneller als 160. 🤣🤣🤣

Quelle: https://www.oe24.at/oesterreich/chronik/zu-langsam-elektro-polizei-autos-kommen-rasern-nicht-hinterher/670876266


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Tom Weber

Tom Weber – Beruf: Störenfried. Diagnose: chronisch allergisch gegen Heuchelei, Doppelmoral und staatlich geprüften Schwachsinn. Schreibt auf dem Strafplaneten über alles, was im offiziellen Irrenhaus als „normal“ gilt – und daher dringend untersucht werden muss

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