Die Masken sind endgültig gefallen. Wer geglaubt hat, die politische Kaste hätte noch einen Funken Restfunktionalität, wird durch dieses New Yorker Schmierentheater eines Besseren belehrt. Diese Inszenierung zeigt im Zeitraffer, wie ein sterbendes, korruptes System seine treuesten Systemlinge belohnt, während echtes diplomatisches Fingerspitzengefühl oder der ehrliche Wille zu Friedensverhandlungen schon lange auf dem Abstellgleis verrotten.
Werfen wir einen ungeschönten Blick auf die Riege der Darsteller in diesem absurden Zirkus:
- Das stoische Relikt der Demontage: Dass ausgerechnet Annalena Baerbock – die Frau, die als deutsche Chefdiplomatin jahrelang kein einziges Fettnäpfchen ausgelassen und an der wirtschaftlichen wie geopolitischen Isolierung des Landes federführend mitgewirkt hat – nun als UN-Präsidentin diese Pleite verlesen muss, ist die pure Ironie. Ein System, das Inkompetenz nicht abstraft, sondern mit internationalen Posten und Titeln hochlobt, solange die ideologische Richtung stimmt.
- Der weinerliche Bellizist: Und dann Johann Wadephul. Anstatt nach dieser historischen Klatsche – der ersten UN-Wahlschlappe für Deutschland seit der Wiedervereinigung – in den Sack zu hauen, jammert er über die „felsenfeste Unterstützung der Ukraine“ und schiebt die Schuld auf Russland. Keine Sekunde der Selbstreflexion, kein Eingestehen, dass die eigene, kriegsgeile Vasallen-Politik und die unerträgliche Doppelmoral auf globaler Ebene (Stichwort: Israel und Venezuela) das Land international komplett ins Abseits manövriert haben. Wer nur noch als verlängerter Arm Washingtons agiert, verliert eben jeden Kredit als „Bollwerk des Völkerrechts“.
- Die Steuergeld-Vernichterin im Party-Modus: Auf der anderen Seite der rot-weiß-rote Triumph des Irrsinns. Beate Meinl-Reisinger, die sonst jede Gelegenheit nutzt, um den Bürgern Sparsamkeit zu predigen, schmeißt für ein völlig zahnloses Maskottchen-Mandat 20 Millionen Euro aus dem Fenster. Im ORF-Studio wird dieser astronomische Raubzug am Steuerzahler dann rotzfrech als „Investition in Konferenzen“ schöngeredet. Die Endabrechnung fehlt natürlich noch – die Champagnerkorken in New York mussten schließlich bezahlt werden.
Das Fazit dieser Farce: Der UNO-Sicherheitsrat ist und bleibt ein dysfunktionaler Debattierclub, in dem die fünf ständigen Vetomächte das Faustrecht diktieren. Dass Österreich sich für 20 Millionen Steuergelder, zwei Jahre als Statist dazugekauft hat, ändert an der weltweiten Sicherheitslage exakt überhaupt nichts.
Quelle: https://www.krone.at/4164891
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