Warum der Iran zurecht zornig ist, und was unsere westlichen Fakenews Medien verschweigen

Wenn man die aktuellen Berichte über den Iran liest, könnte man meinen, die Geschichte hätte erst gestern begonnen. Die Politdarsteller und ihre Hofberichterstatter tun mal wieder das, was sie am besten können: Sie blenden die Vorgeschichte und sowieso alles was ihre Verdrehungen und Lügen aufdecken würden, komplett aus, um die eigenen Aggressionen als „Verteidigung“ zu framen. 

Aber die Geschichte vergisst nicht. Wer verstehen will, warum der Iran nach dem illegalen Überfall durch Donald Trump und Benjamin Netanjahu am 28. Februar 2026 so unnachgiebig Widerstand leistet, muss sich die Chronik der westlichen Verbrechen ansehen.

Es geht – wie immer – um Macht, Kontrolle und Rohstoffe, verpackt im scheinheiligen Gewand der „Demokratisierung“. Hier sind die sechs historischen Sündenregister des Westens, die Teheran bis heute zu Recht erzürnen:

1. Der CIA- und MI6-Putsch (1953)

Immer wieder faseln westliche Politiker davon, man müsse dem Iran die „Demokratie bringen“. Die historische Wahrheit ist: Der Iran hatte eine funktionierende Demokratie. 1953 stürzten die CIA und der britische MI6 den demokratisch gewählten Premierminister Mohammad Mossadegh in einer illegalen Geheimoperation („Operation Ajax“). Sein einziges „Verbrechen“? Er hatte das iranische Erdöl verstaatlicht, um es dem Zugriff britischer und amerikanischer Konzerne zu entziehen.

2. Die Erschaffung und Aufrüstung von Saddam Hussein (1980)

Nachdem der vom Westen installierte Diktator (der Schah) 1979 durch die islamische Revolution verjagt wurde, brauchten die USA einen neuen Kettenhund in der Region. Die Wahl fiel auf Saddam Hussein im Irak – laut CIA-Insidern eine Kreatur, die Washington erst großgemacht hat. Als Saddam im September 1980 völkerrechtswidrig in den Iran einmarschierte und einen grausamen, achtjährigen Krieg vom Zaun brach, schaute der Westen nicht nur weg, sondern lieferte fleißig Waffen und Unterstützung, um den Iran maximal zu schwächen.

3. Der verheimlichte Giftgaseinsatz (1988)

Eines der dunkelsten Kapitel: Im letzten Kriegsjahr 1988 setzten die Iraker unter amerikanischer Aufsicht deutsches Giftgas (Senfgas) gegen iranische Soldaten und Zivilisten ein. Westdeutsche Firmen hatten die Grundstoffe geliefert, offiziell deklariert als „Pestizide“. Als Journalisten (wie der spätere FAZ-Redakteur Udo Ulfkotte) die grauenhaften Bilder und Beweise an die Öffentlichkeit bringen wollten, wurde die Story von den Chefetagen der Mainstream-Medien blockiert und totgeschwiegen. Während die Verantwortlichen den Massenmord im Sheraton-Hotel in Bagdad feierten, wurde den Reportern mit Kündigung gedroht.

4. Der Abschuss von Iran-Air-Flug 655 (1988)

Am 3. Juli 1988 feuerte das US-Kriegsschiff USS Vincennes in der Straße von Hormus zwei Raketen auf ein ziviles iranisches Passagierflugzeug ab. Alle 290 Menschen an Bord – allesamt Zivilisten, darunter viele Kinder – starben. Ein eklatantes Kriegsverbrechen, das im Westen bis heute im kollektiven Gedächtnisloch verschwunden ist, während es im Iran unvergessen bleibt.

5. & 6. Die illegalen Angriffe von 2025 und 2026

Das Völkerrecht und das UNO-Gewaltverbot existieren für Washington und Tel Aviv ohnehin nur noch auf dem Papier. Bereits im Juni 2025 überzogen sie den Iran mit einem zwölftägigen Bombardement. Und am 28. Februar 2026 folgte der nächste unprovozierte, völkerrechtswidrige Großangriff durch Trump und Netanjahu – koordiniert und logistisch unterstützt über die US-Militärbasis Ramstein in Deutschland und das Netz von Stützpunkten, mit denen der Iran systematisch umstellt wurde.

Das Fazit für die Substack-Gemeinde: Wenn uns die Tagesschau-Elite heute den Iran als den „Aggressor“ verkaufen will, betreibt sie nichts anderes als dreckige Kriegspropaganda durch gezieltes Weglassen. Die Wut der Iraner ist das Resultat von über sieben Jahrzehnten westlicher Putsche, Giftgas-Beihilfe, Terror und nacktem Imperialismus. Wer Wind sät, wird Sturm ernten.

Hinweis: Falls du dir die wichtigsten Stationen dieser historischen Aggressionen gegen das Völkerrecht noch einmal visuell vor Augen führen willst, zeigt die folgende Chronologie die harten Fakten auf einen Blick:

Die Chronologie der Aggression gegen den Iran

Der CIA-Putsch (Operation Ajax) August 1953

Die CIA und der britische MI6 stürzen den demokratisch gewählten Premierminister Mossadegh illegal, weil er das iranische Erdöl verstaatlicht hat. Der autoritäre Schah wird als westliche Marionette eingesetzt.

Irakischer Überfall auf den Iran September 1980

Saddam Hussein, mit Unterstützung der CIA an die Macht gebracht, marschiert im Iran ein. Es folgt ein blutiger, 8-jähriger Stellvertreterkrieg mit westlicher Billigung.

Der Giftgasmord von 1988 Juli 1988

Irakische Truppen vergasen Iraner an der Front mit deutschem Senfgas – unter logistischer Aufsicht der USA. Westliche Medien vertuschen das Verbrechen aktiv.

Abschuss von Flug Iran Air 655 3. Juli 1988

Das US-Kriegsschiff USS Vincennes schießt eine zivile iranische Passagiermaschine ab. 290 Zivilisten sterben, es gibt keine Überlebenden. Bis heute gibt es keine offizielle Entschuldigung.

Der 12-Tage-Krieg Juni 2025

Erster direkter, völkerrechtswidriger Militärschlag durch die Allianz aus USA und Israel gegen iranisches Territorium.

Erneuter Großangriff 28. Februar 2026

Trump und Netanjahu starten den nächsten unprovozierten und illegalen Überfall auf den Iran unter Nutzung des US-Stützpunktnetzes im Nahen Osten.

PS: Vielleicht wäre an dieser Stelle noch schnell zu erwähnen: Bis auf den Iran, Kuba und Nordkorea sind praktisch alle Staaten der Erde unter dem US-Dollar-Diktat der Federal Reserve strammgestellt.

Zufälle gibt’s in der Geopolitik, das ist reiner Übergangsschmerz beim weltweiten Demokratie-Export. 

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Tom Weber

Tom Weber – Beruf: Störenfried. Diagnose: chronisch allergisch gegen Heuchelei, Doppelmoral und staatlich geprüften Schwachsinn. Schreibt auf dem Strafplaneten über alles, was im offiziellen Irrenhaus als „normal“ gilt – und daher dringend untersucht werden muss

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