Wie wir vom Kindergarten an lernen, zu lügen und betrügen – und warum wir aus meist verständlichen Gründen, nie aufhören werden“
Teil 1: Die Grundausbildung – Wie wir lernten, die Wahrheit zu hassen
Servus Leute. Habt ihr euch eigentlich mal gefragt, warum wir in einer Gesellschaft leben, in der die Lüge das Schmiermittel für alles ist? Wir regen uns über korrupte Politiker und Fake News auf, aber die Wahrheit ist: Wir wurden darauf trainiert. Von klein auf. In diesem ersten Teil meines neuen Abrisses schauen wir uns an, wie uns schon im Sandkasten das Rückgrat operativ entfernt wurde. Schnallt euch an – es wird ungemütlich.
1. Kindergarten: Dein erstes Seminar in „Kreativer Wahrheitsvermeidung – oder:
Wie du lernst, dass Ehrlichkeit der schnellste Weg in die Isolation ist“
Du denkst, im Kindergarten lernst du Malen, Singen und Freundschaften schließen? HA! Nein, du lernst die Grundlagen der sozialen Sabotage, Manipulation und strategischen Heuchelei – alles verpackt in bunte Bastelarbeiten und Kekse.
Lektion 1: Der Keks-Diebstahl (oder: Dein erster Crashkurs in „Plausible Abstreitbarkeit“)
„Wer sagt, dass er den Keks nicht geklaut hat, kriegt auch keinen Ärger.“
→ Ergebnis: Du lügst. Nicht, weil du ein psychopathisches Monster bist, sondern weil die Erzieherin dir sonst die Hölle heiß macht – und dir nicht nur den Arsch versohlt, sondern auch deine Mama anruft. (Und das ist der wahre Albtraum.)
→ Bonus-Taktik: Falls du doch erwischt wirst, sofort in den „Heul-wie-ein-Schlosshund“-Modus wechseln. Die Erzieherin ist nach 30 Sekunden Gejaule so genervt, dass sie dich in Ruhe lässt – Hauptsache, du hörst auf.
→ Profi-Tipp: Tränen + maximal ungustiös dahin rotzen = Freifahrtschein.
Lektion 2: Das kaputte Spielzeug (oder: Dein Einstieg in „Schuldumkehrung“)
→ Anschuldigung an dich: „Der Karli hat mein Auto kaputt gemacht!“ –
→ Du: „Stell dich nicht so an, das war
a.) ein Unfall. und
b.) die Karre war schon vorher kaputt“
→ Ergebnis: Du lernst: Gerechtigkeit gibt’s nicht einfach so. Sie muss erkämpft, erheult oder clever weggelogen werden.
→ Pro-Tipp: Zeig einfach auf den Timmy und brüll: „DER WAR DAS! ER HAT’S MIT ABSICHT GEMACHT!“ – Boom. Plötzlich ist er der Böse, und du? Du bist das unschuldige Opfer Lamm. (Willkommen in der Welt der Falschbeschuldigungen, Kleiner.)
PS: Die links, woke Blase hat diese Taktik bis heute verinnerlicht und spielt diese bei jeder Gelegenheit gegen ihre Kritiker aus. Einige Erwachsene haben den Kindergarten nie verlassen. Sie haben nur größere Spielzeuge, buntere Ideologien und ein WLAN-Passwort bekommen. Die Grundtechnik bleibt: schreien, beschuldigen, moralisch aufblasen – und hoffen, dass jemand anderes in der Ecke stehen muss.
Lektion 3: Der „Ich-war-das-nicht“-Bluff (oder: Wie du lernst, dass Beweise überbewertet werden)
„Aber ich hab’ gesehen, wie du der Anna den Rock runtergezogen hast!“ – „NEIN, ICH WAR DAS NICHT! DAS WAR DER PAUL!“
→ Ergebnis: Du entdeckst die Magie der alternativen Fakten. Egal, was passiert ist – wenn du laut genug schreist und überzeugend genug lügst, gewinnt deine Version.
→ Bonus: Falls der Paul tatsächlich unschuldig ist? Egal. Hauptsache, du kommst ungeschoren davon. (Und hey – vielleicht lernt “er” ja daraus!)
Fazit: Der Kindergarten – Dein erstes Bootcamp für angehende Soziopathen
Der Kindergarten ist kein Ort der Unschuld. Er ist ein Brutkasten für angehende Arschlöcher, in dem du lernst:
✅ Lügen ist kein Charakterfehler – es ist eine Überlebensstrategie.
✅ Tränen sind kein Zeichen von Schwäche – sie sind taktische Waffen.
✅ Gerechtigkeit gibt’s nicht – es gibt nur die, die schlau genug sind, sie sich zu nehmen.
Willkommen im echten Leben, Kleiner. Hier gewinnt nicht der Stärkste oder der Klügste – sondern der, der am besten bluffen kann.
PS: Die maximal optimierten Endversionen dieser schon im Kindergarten erlernten Taktiken sehen wir heute täglich – unter anderem bei unseren Politdarstellern. Wer damals am lautesten „Der war’s!“ schreien konnte, sitzt heute mit etwas Glück in einer Regierung. Karriereplanung beginnt eben früh. Und ich schätze, dass auch gut zwei Drittel unserer aktuellen Journalisten genau diese Schule des Lebens mit Auszeichnung absolviert haben.
2. Schule: Wo Schummeln zum Pflichtfach wird (und Lehrer wegschauen – oder sogar mitmischen)
Hier wird Lügen und Täuschen zum Pflichtprogramm. Die ersten Mafia-Äh, Überlebensstrategien werden ausprobiert, und die Lehrer? Die schauen nicht nur weg – sie erwarten es.
Die Hierarchie des Schulhof-Betrugs:
Der Schulbully:
„Hey Alter, gib mir dein Pausenbrot, oder ich mach’ dich alle.“
→ Realität: Du gibst ihm dein Brot – nicht aus Angst, sondern weil du weißt: Wenn du nein sagst, wird’s maximal finster um dich.
→ Bonus: Wenn du klug bist, kaufst du dich mit Hausaufgaben oder Spickzetteln frei. Win-Win? (Ja, primär für ihn. Du hast halt nur noch ein Brot pro Woche – aber hey, du bleibst schlank! also Win-win!)
Der Streber:
„Ich erklär’ dir, wie Wurzelziehen geht… aber nur, wenn du mir deine Playstation fürs Wochenende leihst.“
→ Realität: Selbst die Braven werden zu Erpressern, wenn’s um Noten geht.
→ Systemische Wahrheit: Selbst die Moralapostel haben einen Preis.
PS: Dort finden sich die meisten Akademiker aus wohlhabendem Haus wieder, wenn sie spätestens nach dem Studium zum naiven Gutmenschen mutiert sind.
Die Lehrer:
„Ich hab’ euch beim Abschreiben gesehen, ihr verlogenen Lümmel… aber macht nix, Hauptsache, die Durchschnittsnote stimmt.“
→ Realität: Solange die eigene Statistik passt, wird dezent weggeschaut.
→ Bonus: Manche Lehrer drohen nur – andere nutzen es aber auch aus („Wenn du mir am Wochenende den Rasen mähst, seh’ ich deine 5 durch Schummeln nicht so eng.“).
Die ungeschriebenen Schulgesetze:
✅ Abschreiben ist kein Betrug – es ist Zusammenarbeit und die Vorstufe zum zukünftigen Teamwork. Du bist also schon jetzt ein sogenannter Teamplayer!
✅ Wer nicht schummelt, ist entweder ein fucking Genie – oder ein Idiot, der später bei der Müllabfuhr landet.
✅ Der Schulbully ist nicht dein Feind – er ist dein “erster Business-Partner”. (Lektion fürs Leben: Manchmal musst du halt zahlen, um zu überleben.)
✅ Streber sind keine Opfer – sie sind kleine Kapitalisten. (Alles hat seinen Preis, selbst Freundschaft.)
Fazit:
Die Schule ist kein Ort der Bildung – es ist ein Trainingslager fürs echte Leben:
🔹 Lügen? ✔️
🔹 Erpressen? ✔️
🔹 Korruption? ✔️
🔹 Systematische Heuchelei? DOUBLE CHECK.
Willkommen in der Realität, Kid. Hier gewinnt nicht der Klügste – sondern der, der am besten bullshitten kann.
PS: Millionen haben den Schulhof nie verlassen. Sie haben nur gelernt, ihre Unterdrückung maximal höflich zu formulieren. Nach oben buckeln sie, nach unten treten sie, damit sie sich wenigstens für kurze Zeit stark und moralisch überlegen fühlen. Sie rollen ihr ganzes Leben auf kleinen Eiern herum, und wundern sie sich dauernd, warum sie ihr Leben lang herumgeschubst werden.
Ende Teil-1
Das war erst der Anfang. Wir haben gelernt, wie man Kekse klaut und Statistiken fälscht, bevor wir überhaupt unfallfrei den eigenen Namen schreiben konnten. Aber das war nur das Aufwärmtraining. Nächste Woche im zweiten Teil schauen wir uns an, wie das Ganze eskaliert, wenn Hormone, Behörden-Willkür und das erste Gehalt ins Spiel kommen. Wir sehen uns im Kriminellen-Trainingslager für Fortgeschrittene.
Wenn dir der Artikel gefallen hat, dir ein Schmunzeln, Kopfschütteln oder einen kleinen Nervenzusammenbruch beschert hat – genau so war’s geplant.
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