Man muss den selbsternannten Hütern unserer Demokratie eines lassen: Sie besitzen die Stirn, dem Staatsvolk ins Gesicht zu spucken und es als erfrischenden Sommerschauer zu verkaufen.
Die neueste Folge der österreichischen Realsatire trägt den Titel „Spritpreisbremse fixiert“.
Ein Trio der besonderen Art – Bundeskanzler Stocker, Vizekanzler Babler und Außenministerin Meinl-Reisinger – tritt vor die Presse, grinsen wie die Schmalzkanten und verkündet stolz wie die diesjährigen Oskar Gewinner: Tanken wird spürbar billiger! Weite 12,2 Cent Entlastung pro Liter! Für ganze zwei Monate. Eine Tankfüllung wird um sagenhafte fünf Euro günstiger…Das heißt im Klartext, jetzt ist pro Tankfüllung noch eine Packung Kaugummi oder ein Schokoriegel drin! ![]()
Da möchte man glatt die Freudentränen abwischen und zum Jubeln das Glas erheben. Wenn man nicht rechnen könnte. Was, wie wir spätestes seit Corona wissen, ca. 70% im Land eh nicht können.
Die nackten Zahlen entlarven den Schwindel
Ein Blick auf die Marktdaten:
Im Jahr 2012 lag der Durchschnittspreis für ein Barrel Nordsee-Öl (Brent) bei rund 112 US-Dollar (in Spitzenzeiten über 128 Dollar). An der Zapfsäule zahlte man damals in Österreich etwa 1,20 bis 1,40 Euro pro Liter.
Heute, im September 2026, steht derselbe Rohölpreis bei knapp 99 US-Dollar. Das Rohöl ist also billiger als vor 14 Jahren. Trotzdem brennt die Zahl an der Tankstelle aktuell bei über 2 Euroletten!
Wie geht das zusammen?
Ganz einfach: Es sind nicht nur die Rohstoffmärkte oder böse Mineralölkonzerne. Es ist vor allem der gierige Staat und seine Politkasperl’n selbst. Über Mineralölsteuer, die künstlich aufgesattelte CO₂-Steuer-Schraube (danke an die Grünen Erdverkochungs-Gläubigen Spinner) und die Mehrwertsteuer, die sprichwörtlich noch auf die Steuer obendrauf kassiert wird, greift die Politik dem Bürger tiefer ins Sack’l als je zuvor.
Planwirtschaft auf der Zielgeraden
Und was macht die leidige Gruppe der Verlierer-Regierungsriege, wenn das Volk unter der Abgabenlast stöhnt? Sie senkt nicht etwa dauerhaft die hausgemachten Steuern oder kickt den CO2-Irrsinn endlich über Bord. Nein, man verhängt einen planwirtschaftlichen Margeneingriff für die Konzerne, dreht minimale Cent-Beträge an den Abgaben herunter und stellt sich als gütiger Wohltäter dar, der dem Bettler einen Knochen hinwirft.
Dass selbst die Parasiten von der Wirtschaftskammer das Ganze als „planwirtschaftliches Experiment“ und „reine Alibi-Handlung“bezeichnen, weil es Versorgungssicherheiten gefährdet, statt das Übel an der Wurzel zu packen, juckt in den überbezahlten Ministerien niemanden.
Lieber verweist man auf Houthi-Milizen, den Nahen Osten oder das globale Weltgeschehen. Hauptsache, die eigene Verantwortung für das systematische Melken der arbeitenden Bevölkerung bleibt hinter Nebelkerzen verborgen.
Fazit:
Die Herrschaften ziehen uns pro Tankfüllung über fuffzig Euro über die eigenen Steuern und den CO2-Deppen-Zuschlag aus der Sackel – und verkaufen es uns als Jahrhundert-Wohltat, wenn sie uns gnädigerweise einen Fünfer wieder zurück schmeißen.
Dass Stocker, Babler und die Meindl-Reisinger sich bei dieser Nummer wie immer nicht selber blöd vorkommen, zeigt nur wie abgehoben, präpotent und Realitätsfremd dieser Versager-Haufen ist. Die Kronen-Zeitung druckt hochsubventioniert die Volksverarschung der Regierung brav ab, damit der Pensionist beim Kaffeekränzchen nickt und denkt, dass die da oben ja eh was für ihn tun.
Das Volk kriegt genau die Polit-Darsteller, die es verdient. Solange die Leit lieber einer erfundenen „Haltung“ nachrennen als ihrem eigenen Hausverstand, werden die da oben weiter fest abkassiert.![]()
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