Warum die aktuelle Auto-Pleite vermutlich kein Unfall, sondern eher ein Pakt ist

Leute ich schaue mir den vermeintlich schleichenden Selbstmord der ganzen deutschen Autoindustrie schon einige Zeit an und hab darüber auch schon öfters geschrieben, doch mich beschleicht immer mehr der Gedanke, dass dies alles kein Zufall ist. Hier meine Vermutungen.

Vergesst das Märchen vom naiven Management-Versagen. Vergesst die Ausreden von wegen „Europäische Abgasnormen“ oder „Flottenstrafen der EU“. Wer glaubt, dass milliardenschwere Konzernlenker und die dahinterstehenden Großaktionäre aus Versehen ihr gesamtes Kerngeschäft an die Wand fahren, glaubt auch, dass die Zinsentscheidungen der EZB vom Weihnachtsmann gewürfelt werden.

Was wir in der deutschen und europäischen Automobilindustrie erleben, ist kein tragischer Selbstmord. Es ist vermutlich ein eiskalt kalkulierter Ablasshandel zwischen dem Großkapital und der Politik – und das Ziel ist die finale Kontrolle über eure individuelle Bewegungsfreiheit.

1. Die Illusion von den „trotteligen Polit-Clowns“

Die weit verbreitete Annahme lautet: Die Politik zwingt den armen Konzernen den E-Auto-Irrsinn auf.

Wer so denkt, versteht die Machtverhältnisse im System nicht. Glaubt irgendjemand ernsthaft, dass sich die Billionen-Schwergewichte der internationalen Finanzwelt von ein paar auswechselbaren Clowns im Parlament vorschreiben lassen, wie sie ihr Geld verdienen?

Nein, die Hierarchie läuft genau umgekehrt. Das Kapital gibt die Marschrichtung vor. Und das gemeinsame Interesse von Konzernen und Politik lautet seit jeher: maximale finanzielle Ausbeute als auch Kontrolle und Erpressbarkeit des Einzelnen.

Dass BMW unverblümt ankündigt, die gesamte Wertschöpfungskette bis hin zum Endkunden-Preis beim Agenturmodell kontrollieren zu wollen, war keine beiläufige PR-Floskel. Es war ein Versprechen an das System. Sie wollen jeden einzelnen Schritt diktieren. Und das E-Auto ist das perfekte Werkzeug dafür.

2. Der Verbrenner als unkontrollierbares Freiheitssymbol

Ein alter 3er-BMW oder ein klassischer Diesel ist für den Machtapparat der Albtraum schlechthin:

  • Du tankst ihn in zwei Minuten voll – mit Bargeld, wenn du willst.
  • Er braucht kein Software-Update, um anzuspringen.
  • Niemand kann aus einer Zentrale per Knopfdruck dein Fahrprofil drosseln, deine Reichweite kontingentieren oder das Auto stilllegen, weil du deine „CO₂-Quote“ für diesen Monat aufgebraucht hast.

Anmerkung: Bei ganz neuen Autos geht natürlich vieles vom letzten Punkt jetzt auch schon. Aber grundsätzlich gilt, speziell alle Autos vor 2015.

Der Verbrenner ist analog, autark und damit eine Insel der Unabhängigkeit. Und genau deshalb muss er sterben.

3. Das E-Auto ist kein Auto – es ist eine elektronische Fußfessel

Ein modernes Elektrofahrzeug ist nichts anderes als ein vernetzter Computer mit vier Rädern und ständiger Mobilfunkverbindung zum Mutterkonzern und zu den Servern des Staates.

Sobald der Fuhrpark komplett auf E-Mobilität umgestellt ist, hat das System die absolute Kontrolle:

  • Bewegungsradien per Algorithmus: In der nächsten „Krise“ – egal ob Klima-Notstand, Energieknappheit oder die nächste inszenierte Gesundheitswelle – braucht niemand mehr Ausgangssperren mit Polizei durchzusetzen. Man drosselt einfach die Ladeleistung oder sperrt die Ladekarten für bestimmte Postleitzahlen.
  • Der Erpressungs-Hebel: „Du willst dein Auto laden? Kein Problem, sobald dein digitaler Impfpass oder dein CO₂-Konto im grünen Bereich ist.“

Erinnert euch an die Corona-Jahre: Damals hieß es „Kein Stich, kein Job / kein Restaurant“. Beim E-Auto wird es heißen: „Kein Systemgehorsam, keine Mobilität.“ Es ist genau dasselbe Drehbuch, nur mit einem Kabel statt einer Nadel.

4. Der Ablauf des Knebels: Die 5-Jahres-Falle

Die Strategie ist glasklar:

  1. Schritt 1 (Der künstliche Ruin): Die Autoindustrie fährt das Verbrenner-Angebot mit Ansage herunter und baut nur noch unbezahlbare E-Gurken.
  2. Schritt 2 (Die Verknappung): Der Markt für normale Gebrauchte wird über Steuern, Treibstoffabgaben und Umweltzonen Schritt für Schritt unbezahlbar gemacht.
  3. Schritt 3 (Der finale Zwang): Die Politik setzt zum Gnadenstoß an und gibt dem Pöbel noch eine Übergangsfrist von wenigen Jahren: „Ihr dürft euren alten Verbrenner noch verschrotten, danach gibt es nur noch das digitale Endgerät auf Rädern.“

Die Aktionäre der Konzerne stört der aktuelle Einbruch nicht im Geringsten. Sie wissen, dass der Staat am Ende den Markt mit Gewalt in ihre Richtung zwingen wird, sobald die analoge Ausweichmöglichkeit vernichtet ist.

Fazit

Wer heute noch glaubt, es ginge beim Umbau der Autoindustrie um den Schutz des Weltklimas oder um technologischen Fortschritt, hat den Schuss nicht gehört.

Es geht um die Errichtung des digitalen Gulags, in dem jede Bewegung aufgezeichnet, genehmigt oder blockiert werden kann. Die Auto-Vorstände sind keine gescheiterten Manager – sie sind die Architekten dieser neuen Abhängigkeit. Und wenn der nächste Notstand ausgerufen wird, wird die Falle zugeschnappt.


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Tom Weber

Tom Weber – Beruf: Störenfried. Diagnose: chronisch allergisch gegen Heuchelei, Doppelmoral und staatlich geprüften Schwachsinn. Schreibt auf dem Strafplaneten über alles, was im offiziellen Irrenhaus als „normal“ gilt – und daher dringend untersucht werden muss

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