Die Slapstick-Einlage vom Washingtoner Hilton

Die Slapstick-Einlage vom Washingtoner Hilton

Wer das gestrige White House Correspondents‘ Dinner noch ernst nimmt, hat entweder zu viel Matcha-Latte getrunken oder die Drähte der Marionetten-Spieler übersehen.

Hier der Abriss zur Schießerei im Hilton – aus der Rubrik: „Schlecht geskriptet, aber die Elite klatscht trotzdem“.

1. Der Elite-Burschi und die „lasche“ Security

Ein 31-jähriger Caltech-Absolvent – also einer von den ganz „Schlauen“ mit Master-Diplom – joggt im Vollsprint mit Schrotflinte, Pistole und einer Messersammlung durch zwei Sicherheitschecks im Washingtoner Hilton. Mitten rein in die Hummer-Party des Jahres, wo Trump und die gesamte Hofberichterstatter-Meute gerade am Champagner nippen.

Lassen wir uns das mal auf der Zunge zergehen: Man verkauft uns Palantir-Algorithmen und totale Überwachung als „Sicherheit“, aber ein Typ mit dem Waffenarsenal eines kleinen Bürgerkriegs-Bataillons kommt fast bis an das Hummer Buffet, weil der Secret Service wahrscheinlich gerade damit beschäftigt war, die Krawatten der Minister-Entourage zu bügeln. Das stinkt so gewaltig nach Inszenierung, dass man sich fragt, ob der Schütze nicht eigentlich nur ein Statist war, der seinen Einsatz beim „Minority Report“-Casting verpasst hat.

2. Die Hackordnung: Wer darf zuerst in den Bunker?

Die eigentliche Pointe liefert uns die Evakuierung: Wisst ihr, wer als Erster aus dem Saal gezerrt wurde, während die Schüsse peitschten? Nicht der „Commander-in-Chief“ Trump, sondern sein Vize JD Vance. Das sagt uns alles über die aktuelle Prioritätenliste im Imperium: Das „frische Blut“ der Oligarchie muss in Sicherheit, während der Hauptdarsteller noch kurz für die Kameras stehen bleiben darf, bevor er das nächste Skript abspult. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt, gell?

3. Trumps Diagnose: Wer ist hier eigentlich krank?

Nach dem Spektakel setzt sich Trump ins Weiße Haus und philosophiert: „Er (Der kleine Mann der durch alle Securities durch kam und geschossen hat) ist ein kranker Mensch, ein sehr kranker Mensch.“ Da müssen wir doch mal herzlich lachen. Ein verwirrter Caltech-Nerd, der durch ein Hotel rennt, ist „krank“, aber was ist dann ein US-Präsident, der einen massiven Genozid in Gaza mit Waffen füttert und einen Krieg im Iran befeuert, bei dem zehntausende Zivilisten wie die Fliegen krepieren?

Es ist vermutlich in Worten nicht zu erfassen, aber

Wenn das Abschlachten von Unschuldigen per Fernsteuerung als „Staatskunst“ gilt, aber der Amoklauf eines Einzelnen als „Krankheit“ abgestempelt wird, dann ist der gesamte Strafplanet reif für die geschlossene Abteilung. Die einzige Krankheit hier ist die totale moralische Verwesung einer Elite, die sich bei einem Knall im Hilton fast in die Designer-Unterwäsche macht, während sie am anderen Ende der Welt ganze Völker ausradiert.

Fazit für diesen Sonntag:

Das war kein Attentat, das war eine Groteske. Ein schlecht beleuchtetes Theaterstück, um dem Pöbel zu zeigen, wie „gefährlich“ die Welt ist und wie „mutig“ unsere Anführer.

Wer jetzt noch schockiert ist, hat die Brille nicht auf. Wer lacht, hat das System durchschaut.

Ich geh jetzt wieder raus – die Realität wartet, und sie ist lächerlicher denn je.

Weiterhin, Schönen Sonntag noch auf dem Strafplaneten!


Wenn dir der Artikel gefallen hat, dir ein Schmunzeln, Kopfschütteln oder einen kleinen Nervenzusammenbruch beschert hat – genau so war’s geplant.

Falls du solchen Wahnsinn öfter möchtest, kannst du den Strafplaneten hier ganz offiziell unterstützen und nichts mehr verpassen:

Abo dalassen und mitfliegen.

Zeig anderen auch diesen Irrsinn!

Tom Weber

Tom Weber – Beruf: Störenfried. Diagnose: chronisch allergisch gegen Heuchelei, Doppelmoral und staatlich geprüften Schwachsinn. Schreibt auf dem Strafplaneten über alles, was im offiziellen Irrenhaus als „normal“ gilt – und daher dringend untersucht werden muss

Post navigation

Leave a Comment

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert