Während der Bürger mit treffsicherer Regelmäßigkeit zum Gürtelenger-Schnallen ermahnt wird, zeigt ein Blick in die Hinterzimmer der Macht, wo das echte Wachstum stattfindet: im staatlich finanzierten Wasserkopf der Verliererkoalition. Ausgerechnet das Büro von Vizekanzler Andreas Babler stellt mit knapp 430.000 Euro monatlich und 42 Mitarbeitern alles bisher Dagewesene in den Schatten – Kanzleramt inklusive.
Die Filetstücke der Realsatire
- Der teuerste Klassenkampf aller Zeiten: 429.932 Euro pro Monat für das Büro des selbsternannten Anwalts der kleinen Leute. Sozialismus war selten so komfortabel – und noch nie so teuer für den Steuerzahler.
- Entbürokratisierung mit 7-köpfigem Gefolge: Staatssekretär Sepp Schellhorn tritt an, um Bürokratie abzubauen, und lässt sich dafür erst einmal für gut 100.000 Euro im Monat sieben eigene Mitarbeiter hinstellen. Mehr Realsatire geht nicht.
- Das System der 404 Nützlichen: 404 Kabinettsmitarbeiter, Chauffeure und Referenten bespielen die Flure der Dreierkoalition für geschmeidige 44 Millionen Euro im Jahr. Ein Paradebeispiel für angewandte Versorgungswirtschaft.
- Der Gratismut der Opposition: Dass die Grünen diese Anfrage durchboxen, verleiht dem Ganzen die finale Zirkus-Note: Jahrelang am Futtertrog gesessen, feiert man nun den läuternden Aufdecker-Effekt für die eigene Blase.
Fazit
Es bleibt das faszinierende Phänomen der betreuten Wählerschaft: Oben wird der eigene Regierungsapparat zur Festung ausgebaut, unten wird brav das Schnitzel gekaut, das nächste Sparpaket geschluckt und beim nächsten Urnengang punktgenau dasselbe Personal wieder mit dem Mandat zum Abkassieren ausgestattet. Denn: Wenn erst die “Rechten” an die Macht kommen dann…ja was ist dann? Scheiße “dann ist ja schon jetzt”….die Wohlfühl-Narkose greift wunderbar…
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