Das Syndrom des geläuterten Systemlings:

Erst mitmachen, dann jammern und am Ende Gnade für alle verlangen

Das Interview von Bastian Barucker mit dem Ex-Lokalredakteur Volker Rekittke (Schwäbisches Tagblatt, BSW) ist ein Lehrstück über das geistige Treibgut unserer Zeit. Es gewährt uns einen ungefilterten Blick in die verstrahlte Psyche der akademisch-linken Schickeria, die jahrelang exekutiert hat, was von oben befohlen wurde – und heute aus allen Wolken fällt, weil die Realität mit dem Vorschlaghammer an ihre Tür klopft.

Anmerkung: In diesem Interview und meinem Artikel geht es hauptsächlich um die Corona-Zeit, doch bereits im Interview spricht Volker Rekittke – laut eigener Bezeichnung stramm links – die vielen Probleme an, die durch die höchst arrogante, links-akademische Blase in allen Bereichen angerichtet werden.

Doch wer glaubt, hier würde echte Reue gezeigt oder jemand sei durch die Realität endlich von seiner falschen Ideologie geheilt, wird enttäuscht. Es ist meiner Meinung nach nur die bittersüße Demontage einer selbstgerechten Blase – ohne wirkliche Forderung nach Lösungen oder einer echten Aufarbeitung der Verbrechen.

Die Highlights des geistigen Offenbarungseids:

1. Die Gehirnwäsche war vollkommen („Ist die Impfgeschädigte etwa rechts?“)Rekittke gibt völlig unverblümt zu, wie tief die ideologische Paranoia in seinem Kopf eingebrannt war. Als ihn eine Frau anrief, die unter schweren Impfnebenwirkungen litt, war sein erster Reflex nicht etwa journalistisches Interesse oder menschliches Mitgefühl, sondern der paranoide Gedanke: „Hoppla, ist die etwa rechts?“ Erst als sie ihm versicherte, dass ihr Opa linker Partisan in Italien war, konnte der „aufrechte Linke“ das Opfer als menschliches Wesen akzeptieren. Selbst die kritische Haltung der eigenen Partnerin gegenüber der Gentherapie nahm er am Anfang nicht wirklich ernst. Dieser Moment offenbart die ganze Verkommenheit des ideologischen Denksystems: Ein Opfer ist nur dann ein Opfer, wenn es das richtige Gesinnungs-Etikett trägt.

2. Relevanz-Geilheit statt kritischem Journalismus
Warum haben die Medien so willig mitgemacht? Rekittke spricht es offen aus: Der Lokaljournalismus lag im Sterben, die Auflagen brachen ein. Und plötzlich – dank Corona – war man wieder „systemrelevant“. Man durfte mit Passierscheinen durch die leere Stadt fahren, fühlte sich als Retter der Menschheit und durfte brav die Öffnungszeiten der Impfzentren abdrucken. Aus Kontrolleuren der Macht wurden über Nacht willige Pressesprecher der Gesundheitsämter.

3. „Follow the Science“ als Ersatzreligion
Überraschend scharf analysiert der Ex-Redakteur das Versagen seiner eigenen Blase: Die verbildungseifrige, akademische Linke hat das Motto „Follow the Science“ komplett als Dogma missverstanden. Wissenschaft, die eigentlich von Streit und Gegenbeweisen lebt, wurde zur unantastbaren Heiligen Schrift erklärt. Wer kritische Fragen stellte, wurde exkommuniziert.

4. Die schamlose Moral-Kapitulation: Die Wahrheitskommission
Und jetzt kommt der eigentliche Skandal, bei dem einem die Kaffeetasse aus der Hand fällt: Nach all der Hetze, den zerstörten Existenzen, der systematischen Schikanierung von Kindern, den Ausgrenzungen ungeimpfter Bürger und den vielen Impfgeschädigten fordert Rekittke allen Ernstes keine Gerichtsverfahren mit drakonischen Strafen für die Akteure, sondern nach typisch linker Seidenraupen-Manier eine Wahrheitskommission nach südafrikanischem Vorbild aus der Post-Apartheid-Ära!

Sein Ernst? Die Verantwortlichen aus Politik, Medien und Pharma sollen einfach an einen „runden Tisch“ treten, sich einmal kurz „nackig machen“, gestehen, dass man ja nur voller Angst und in bester Absicht gehandelt hat, ein bisschen Reue heucheln – und dann straffrei und ohne Konsequenzen nach Hause gehen! Keiner soll ins Gefängnis, keiner soll haften. Ein paar nette Worte, ein Schulterklopfen, Schwamm drüber, wir sind doch alle Brüder! 😳

Die schamlose Selbstdemaskierung der akademischen Besserwisser-Kaste

Das Interview macht auf beklemmende Weise deutlich, wie die Medien arbeiten, und zeigt sehr gut, wie leise und unterschwellig sich diese Leute insgeheim die gute alte Pandemie-Zeit zurückwünschen. Warum? Weil sie damals endlich wieder wer waren. Sie genossen Sonderrechte, fühlten sich als Erlöser der Nation und hatten die absolute Deutungshoheit über das Leben von Millionen Bürgern. Und ihre heutige Ausrede lautet zynisch: „Wir wussten es damals halt nicht besser, das muss man doch verstehen!“

Nein, das muss man überhaupt nicht verstehen!

Es gab von Tag eins an unzählige integre Experten und gestandene Wissenschaftler – wie etwa Dr. Robert Malone, einen der Miterfinder der mRNA-Technologie –, die genau vor den tödlichen Risiken dieser genveränderten Substanzen und den desaströsen Tierversuchen warnten. Doch während manch einfacher Bürger mit gesundem Menschenverstand sofort durchschaut hat, dass ein solcher Eingriff niemals die Gesundheit fördern kann, saß Herr Rekittke laut eigenen Aussagen im Interview schon Jahre vor Corona über den mRNA-Studien und sah… „nichts“. Keine Gefahren, keine Zweifel. Warum? Weil die Hybris und die Arroganz dieser Kaste unermesslich sind.

Die tiefere Tragödie dieser akademischen Schickeria liegt in ihrem fundamentalen Unverständnis von Biologie und Medizin:

  1. Der Irrglaube an die Wunderwaffe: Sie verstehen nicht, dass Gesundheit auf Homöostase – dem natürlichen Gleichgewicht des Körpers – beruht. Eine gentechnische mRNA-Injektion ist wie die meisten chemischen Keulen keine Ausgleichsförderung, sondern ein frontaler Bombenangriff auf ein ohnehin schon fragiles System. Es ist schlicht eine moderne Frankenstein-Geschichte. Du musst den Angreifer nur vorher künstlich hochjazzen und die Lösung dazu anbieten, und schon rennen sie dir alle nach – egal, wie hoch der Preis dafür ist.
  2. Käufliche Hofberichterstattung und strukturelle Gefälligkeit: Sobald autoritäre Gestalten in weißen Kitteln versprachen, mit dieser Technologie bald den Krebs zu besiegen, wurde es von der selbstgefälligen Promovierten-Truppe als unumstößliche Wahrheit abgenickt. Rekittke beschreibt im Interview selbst die Dynamik in den Redaktionen: Es brauchte gar keinen Chefredakteur, der direkte Anweisungen von oben gab. Das System funktionierte über finanzielle und rhetorische Anreize ganz von allein. Wenn das Gesundheitsministerium unter Karl Lauterbach massenhaft ganzseitige, hochbezahlte Werbeanzeigen für die Impfung schaltete, entstand ein Umfeld, in dem kritische Recherchen renommierter Wissenschaftler kaum noch Platz fanden. Mainstream-Medien profitierten von den staatlichen Geldern, während abweichende Stimmen in der Berichterstattung schnell als „Nazi“ oder „Schwurbler“ eingeordnet wurden.

Fazit

Genau hier liegt die Wurzel des Übels, unter der dieses Land seit Jahrzehnten leidet: Eine arrogante, einfältige und extrem obrigkeitshörige Akademiker-Kaste hat in den fetten Jahren das Land gekapert. Ohne jede praktische Ahnung von der echten Materie oder dem realen Leben beanspruchen sie die alleinige Deutungshoheit, basierend rein auf den passenden Etiketten und den richtigen Geldgebern. Sie haben Deutschland durch ihr Gehabe, ihre fachliche Inkompetenz und ihren ideologischen Wahn vorsätzlich an die Wand gefahren.

Daher reicht es nicht, wenn sich die Herrschaften heute zerknirscht an einen „runden Tisch“ setzen, eine Runde heucheln und dann straffrei nach Hause gehen. Ein simples „Hoppla, da sind wir wohl auf die Propaganda reingefallen“ löscht die Verbrechen, die ruinierten Existenzen und die gesundheitlichen Schäden nicht aus. Wer das Land ruiniert hat, gehört nicht an einen Kuschel-Tisch, sondern vor Gericht und zur vollen finanziellen wie juristischen Verantwortung gezogen.

Nachwort

Danke an dieser Stelle erneut an Bastian Barucker, der durch die Wahl seiner Interviewpartner – die nun aus dem Nähkästchen plaudern – Einblicke in die Hintergründe der damaligen Berichterstattung und Debattenkultur ermöglicht. Wenn selbst ein ehemals stramm linker Journalist im Rückblick deutliche Kritik am damaligen System äußert, zeigt das, wie tief die Risse durch das gesellschaftliche Gefüge gingen. Es bleibt zu hoffen, dass viele Menschen dieses Gespräch sowie das Buch von Herrn Rekittke sinnerfassend konsumieren, um aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen.

Auffällig am gesamten Gespräch ist jedoch einmal mehr die typische akademische Sprache. Wie Mediziner seit jeher gerne mit lateinischen Fachbegriffen hantieren, so prägen seit Corona Begriffe wie vulnerabel, Post-Covid oder Post-Vacden Diskurs. Im Interview gerät Rekittke selbst bei der Zuordnung dieser Begriffe ins Inszenieren und Stolpern, anstatt schlicht und trocken von gesundheitlichen Langzeitfolgen der Infektion oder von konkreten Impfnebenwirkungen und -schäden zu sprechen.

Diese geschraubte Begriffswahl wirkt oft wie eine Nebelkerze: Sie verkompliziert Sachverhalte unnötig, erzeugt eine künstliche Distanz zum eigentlichen Thema und lässt den Sprecher wichtig wirken, während das breite Publikum beim Zuhören aussteigt. Echter Tacheles und eine ungeschönte Aufarbeitung sehen anders aus. Dennoch bleibt die Dokumentation solcher Einsichten wichtig, um das Ausmaß des damaligen Versagens überhaupt greifbar zu machen.


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Tom Weber

Tom Weber – Beruf: Störenfried. Diagnose: chronisch allergisch gegen Heuchelei, Doppelmoral und staatlich geprüften Schwachsinn. Schreibt auf dem Strafplaneten über alles, was im offiziellen Irrenhaus als „normal“ gilt – und daher dringend untersucht werden muss

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