Erst Jammern über den Sparstift, dann Party auf Zwangsgebühren
Man muss diesen Herrschaften im ORF-Stiftungsrat eines lassen: Ihr Gespür für Timing und gepflegte Abgehobenheit ist unschlagbar.
Heute sickerte die „frohe Kunde“ durch: Im Stiftungsrat gebe es „keine Mehrheit“ für eine Anhebung der ORF-Haushaltsabgabe. Wir sollen also dankbar die Hände falten, dass uns die Medien-Kaste für ihre Haltungs-Beschallung nicht noch mehr Kohle per Exekution aus der Tasche zieht.
Gleichzeitig wird das große Heulen und Zähneklappern inszeniert. Das Sparpaket drohe, fette Direktionsposten müssten womöglich gestrichen werden, und das Radio-Symphonieorchester wackelt mal wieder. Die größte wirtschaftliche Krise seit 20 Jahren stehe bevor, heißt es dramatisch aus dem Finanzausschuss.
Über 700 Millionen Euro Zwangsgeld – wofür eigentlich?
Was die meisten Bürger gar nicht mehr auf dem Schirm haben: Der ORF presst der österreichischen Bevölkerung jedes Jahr weit über 700 Millionen Euro an reinen Zwangsgebühren ab! Dazu kommen noch hunderte Millionen an Werbeeinnahmen. Wir sprechen hier von einem Budget-Giganten von über einer Milliarde Euro pro Jahr.
Und was bekommt der Beitragszahler als angeblichen „öffentlich-rechtlichen Auftrag“ geliefert? Dauer-Endlosschleifen von US-Sitcoms aus den 90ern, drittklassige Rosenheim-Cops-Wiederholungen, durchformatierte Seicht-Unterhaltung und eine Nachrichtengestaltung, die sich bei heiklen Themen lieber in betreutem Gesinnungs-Journalismus übt.
Wo das ganze Geld stattdessen hinfließt, ist kein Geheimnis: Es versickert in einem astronomisch aufgeblähten Apparat. Dutzende Direktoren, Landesdirektoren, Stiftungsräte und Abteilungsleiter kassieren fürstliche Gehälter, von denen ein normaler Arbeiter nur träumen kann. Dazu kommen die privilegierten Alt-Verträge und Polit-Gehälter für Medien-Günstlinge und Edel-Funktionäre wie Armin Wolf & Konsorten, die den Laden nach außen verteidigen und sich selbst für unersetzbar halten.
Am Abend klingen die Sektgläser
Dumm nur, dass ausgerechnet am Tag dieser großen Jammer-Debatte am Küniglberg die Gläser klingen: Man lädt zur sündhaft teuren „Programmpräsentation 2027 samt ORF-Awards“. Eine fette Promi-Party mit Showacts – vollfinanziert vom Haushaltsabgabe-Zwangszahler, dem man tagsüber noch erzählt hat, wie knapp das Geld doch sei.
Wenn Kritik an diesem Hohn aufkeimt, schaltet die ORF-Pressestelle sofort auf feinstes PR-Sprech: Das sei schließlich kein Saufen auf Staatskosten, sondern ein „wichtiger Auftragsmotor für die heimische Wirtschaft“. Früher hatte man dazu “ A ostreine Packlerei” gesagt.
So läuft das System: Der Staatsbürger wird per Gesetz gezwungen, jeden Monat brav den Beitrag zu überweisen – ganz egal, ob er diesen Propaganda-Apparat schaut oder nicht. Und die Nutznießer im Elfenbeinturm werfen das Geld für Schickeria-Events für die Wiener Bussi Bussi Schickeria beim Fenster raus und klopfen sich für ihre eigene Existenz auf die Schultern.
Fazit:
Wer glaubt, dass dieser gesinnungsgetriebene Wasserkopf jemals freiwillig den Sparstift bei sich selbst ansetzt, glaubt auch an den Weihnachtsmann. Dieser Apparat gehört nicht „reformiert“, er gehört schlicht und ergreifend von der Zwangsfinanzierung befreit – damit sich auf dem freien Markt zeigt, wie viel dieser Hofberichterstattung dem Bürger wirklich wert ist. 🤡
Wenn dir der Artikel gefallen hat, dir ein Schmunzeln, Kopfschütteln oder einen kleinen Nervenzusammenbruch beschert hat – genau so war’s geplant.
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