Das Fliegen-Dilemma:

Warum der Bürger lieber verreckt als die offene Tür zu nutzen

Es geschah an einem sonnigen Tag in meiner Wohnung. Eine ganz normale Fliege hatte irgendwo durch einen millimeterbreiten Spalt den Weg ins Innere gefunden. Als ich das Elend bemerkte, tat ich das, was ein vernünftiger Mensch tut: Ich riss die Balkontür sperrangelweit auf. Ein riesiges Scheunentor in die Freiheit. Frische Luft, Natur, Überleben.

Was machte die Fliege? Sie ignorierte die metergroße Öffnung komplett, donnerte mit Vollgas Stundenlang gegen die Glasscheibe und drehte hysterische Runden nach Sonnenuntergang jetzt unter der Deckenlampe. Am Ende saß sie völlig entkräftet in der Ecke, bereit, von der Realität – oder der Fliegenklatsche – zerquetscht zu werden. 
Bis hierher kennen wir das doch alle oder?

Beim Zusehen wurde mir schlagartig klar: Dieses Insekt ist das perfekte Maskottchen für den modernen Untertan auf diesem Strafplaneten.

Die Biologie des kollektiven Verblödens

Warum verhält sich die Fliege so unfassbar dämlich? Aus biologischer Sicht ist ihr Minigehirn für eine Welt programmiert, die es in Räumen nicht gibt:

  1. Die Schein-Freiheit (Das Glas-Dilemma): Die Fliege sieht Licht und denkt „Da geht’s lang!“. Dass dazwischen eine unsichtbare Barriere aus Glas steht, rafft ihr System nicht.
  2. Die Endlosschleife (Die Lampe): Sie nutzt hochliegende Lichtquellen zur Orientierung. Da die künstliche Deckenlampe aber im Raum hängt, fliegt sie stundenlang im Kreis. Gefangen in einer optischen Matrix.
  3. Die Panik vor dem Luftzug: Steht sie direkt vor der offenen Tür, spürt sie den frischen Windhauch der Freiheit – kriegt Schiss und flüchtet vor Schreck lieber wieder zurück in die stickige Bude.

Die Parallele: Der Insasse der betreuten Anstalt am Strafplanet

Schaut euch die schweigende Masse da draußen an. Erkennt ihr das Muster?

1. Das Rennen gegen die Glasscheibe Der moderne Bürger sieht die leuchtenden Parolen im Mainstream – „Demokratieschutz!“„Klimarettung!“„Gesundheit!“„Solidarität“ – und rennt mit Anlauf gegen die Wand der Realität. Dass die Eliten ihm eine unsichtbare Glaskuppel aus Steuern, Zensur und Regulierungen vor die Nase gesetzt haben, begreift er einfach nicht. Er sieht das helle Licht bestehend aus lauter Buzzwörtern, Lügen und Verdrehungen im Fernseher und knallt lieber hundertmal mit dem Kopf dagegen, als einmal zur Seite zu schauen.

2. Die Endlosschleife im Medien-Rausch Genau wie die Fliege unter der Deckenlampe dreht der brave Bürger im künstlichen Licht der Talkshows und Newsfeeds und selbsternannten Faktenchecker seine Runden: Arbeiten, Steuern abdrücken, Konsumieren, Sich zwar mächtig über die Politik aufregen, aber dasselbe System immer wieder wählen, wieder hackl’n rennen. Er bildet sich ein, er bewege sich fort, fliegt aber im Grunde nur im Hamsterrad um die künstliche Sonne der gehassten Machthaber.

3. Todesangst vor der echten Freiheit Zeigt man den Menschen die offene Tür – Eigenverantwortung, Bargeld, dezentrale Strukturen, direkte Demokratie mit Bürgerparlamenten und echtes kritisches Denken –, passiert Folgendes: Sie spüren den rauen Wind der Freiheit und kriegen panische Angst davor. Freiheit bedeutet nämlich Risiko und Selbstbestimmung und das jeden fucking Tag. Das überfordert, das in der kognitiven Dissonanz hängen gebliebene, ausgehungerte Gehirn. Lieber flüchten sie zurück in den muffigen, aber gewohnten Käfig des links-grün-woke, stets übergriffigen Nanny-Staates, der sie zwar jeden Tag drangsaliert, aber man hat es sich doch so schön bequem darin eingerichtet, oder?

Fazit vom Strafplaneten

Die Fliege in meiner Bude war am Ende so kognitiv fritte, dass sie vor lauter Blödheit glatt vergessen hat zu fressen. Sie hat ihre allerletzte Energie darauf verschwendet, mit Anlauf gegen eine Scheibe zu ballern, deren Existenz sie stur geleugnet hat – bis der Akku leer war.

Genauso scheppert es mit dieser verblödeten Konsumenten-Masse. Sie hocken feige und entkräftet in der Ecke ihrer eigenen Entmündigung, glotzen wie bei einem Autounfall starr auf die Helligkeit der Lüge und halten das Panzerglas für die Freiheit. Während sie artig darauf warten, dass der Staat ihnen mit der Zensur- und Verbots-Klatsche den finalen Gnadenstoß versetzt, steht das Scheunentor zur besseren Realität bereits die ganze Zeit sperrangelweit offen.

Wer nicht hören will, muss fühlen. Und wer lieber gegen die Scheibe fliegt, hat den Arschfick der Realität am Ende genau so verdient.

Mahlzeit.


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Tom Weber

Tom Weber – Beruf: Störenfried. Diagnose: chronisch allergisch gegen Heuchelei, Doppelmoral und staatlich geprüften Schwachsinn. Schreibt auf dem Strafplaneten über alles, was im offiziellen Irrenhaus als „normal“ gilt – und daher dringend untersucht werden muss

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