Wenn 250 Online-Interviews ausreichen, um eine ganze Generation zu erklären, dann ist nicht nur die Studie ein Witz – sondern die Zielgruppe der absolute Hauptgewinn für jedes Vorurteil, die auch ich dieser Generation sehr oft adressiere. Ich hatte einer meiner ersten Artikel über diese Generation, sprich “meine” Kinder gewidmet.
Da haut die OMG eine „bahnbrechende“ Untersuchung über Einkommen, Mediennutzung und Werte der Generation Z raus. Klingt fett, klingt repräsentativ, bis man einen Blick ins Kleingedruckte wirft: 250 Online-Interviews und eine Schwankungsbreite von satten 6,2 Prozent. Heißt im Klartext: Die große, unumstößliche Wahrheit über die Seele der Gen Z basiert auf einer kleinen Stichprobe, die kleiner ist als das Gästebuch von einem Würstelstand am Wiener Prater. Das ist ungefähr so aussagekräftig wie der Versuch, mit drei verdorrten Zimmerpflanzen den Amazonas-Regenwald zu kartografieren.
Aber das witzige – oder vielmehr das Bittere – an der an sich “farce” Untersuchung ist: Es passt am Ende wieder wie die Faust aufs Auge.
Der Großteil der Gen Z ist kein bunter, rebellischer Regenbogen, sondern eine wandelnde Rabattcode-Kirche mit durchgehendem Streaming-Abo, Social Medien Dauerfilter im Gesicht und einem herablassendem, moralischen Dauergrinsen, das jede echte Auseinandersetzung erstickt.
- Rabattcode-Religion: 56 Prozent haben natürlich schon brav den Influencer-Codes eingelöst. Wer braucht Prinzipien,solange es zehn Prozent auf das vegane Protein-Pulver gibt? Da wird für den Rabatt die Oma verkauft, während man sich auf TikTok als links-woker Weltverbesserer inszeniert.
- KI als Hirnersatz: Nur noch 12 Prozent nutzen keine künstliche Intelligenz. Der Rest lässt sich Hausübungen, Bewerbungen und offenbar auch gleich alle Lebensentscheidungen von Chatbots zusammenschustern, weil selber denken und Eigenleistung längst unter die unverhandelbaren Menschenrechte fällt.
- Instagram als spirituelle Heimat: Shopping ist der neue Sinn des Lebens. Beauty, Fitness und Snacks sind die letzten verbliebenen Anker in einer weltanschaulichen Wüste.
Der industrielle Untergang als Abo-Modell
Egal, in welchem Großraumbüro diese verstrahlten naiven Deppen hocken – sie sind der absolute, zertifizierte Garant für den industriellen Untergang in Deutschland und Österreich. Da schaufeln sie mit ihren Laptops auf dem bunte Sticker und g’scheite Sprüche kleben im Homeoffice sehenden Auges das Grab für den Wohlstand, während sie sich über den ökologischen Fußabdruck ihres Thai Soja-Lattes echauffieren.
Besonders die Akademiker unter ihnen haben doch bei Corona jeden staatlichen Willkürakt bereitwillig abgenickt, sich im Schlafrock den vierten Booster reindrücken lassen und kommen sich dabei bis heute moralisch unsterblich vor. Die stolzesten Blockwärter der Republik, tanzten voller Stolz mit FFP2-Maske vor der Fresse in den Krankenhäuser und Arztpraxen und verfluchten jeden eine Generation über ihnen, als unbelehrbare Boomer und ewig-gestrige alte Säcke.
Und dann kommen die Millennials: Die Premium-Ausführung des Wahnsinns
Wenn man dachte, es geht nicht mehr tiefer, schicken wir den Blick kurz zu ihren Nachfolgern: die Millennials. Noch einen ticken dämlicher, noch arroganter und realitätsferner als ihre doofen Eltern. Die stehen in der Fußgängerzone, kleben sich mit Sekundenkleber an den Asphalt und heulen, weil die Welt untergeht, während sie im Hintergrund mit dem neuesten iPhone – den Adidas Sneakern – ihre moralische Überlegenheit in die Cloud streamen. Das ist Realsatire auf Endstufe: Sie versuchen, mit Blockflötenmusik einen Güterzug aufzuhalten, und wundern sich, dass sie plattgemacht werden.
Fazit:
Dieser Laden ist längst nicht mehr zu retten. Wenn eine Gesellschaft so degeneriert ist, dass eine Handvoll Klicks und ein paar verblendete TikTok-Jünger als Zukunftsmodell verkauft werden, dann hilft kein Zuspruch mehr. Da muss der Abriss noch viel mehr knallen, damit dieser ganze pseudo- akademische und woke Sondermüll endlich restlos weggefräst wird!
Wenn dir der Artikel gefallen hat, dir ein Schmunzeln, Kopfschütteln oder einen kleinen Nervenzusammenbruch beschert hat – genau so war’s geplant.
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