Kalifornien hat ein Problem.
Nicht mit dem Klima oder mit Autos.
Sondern mit Mathematik.
Elektroautos tanken keinen Sprit. Kein Sprit bedeutet keine Mineralölsteuer. Keine Mineralölsteuer bedeutet: leere Kassen. Und plötzlich stellt man fest, dass Straßen nicht mit Moral und Liebe zum Klima repariert werden, sondern mit Geld. Scheiß Viel Geld.
Die Lösung?
Natürlich nicht ein Eingeständnis des eigenen Versagens.
Natürlich keine Kurskorrektur.
Sondern gleich die nächste Luftnummer.
Sie heißt jetzt „Kilometersteuer“. Klingt sachlich, neutral, technisch. Ist aber nichts anderes als die offizielle Verkündung: Bewegung kostet. Punkt.
Du fährst – du zahlst.
Du fährst viel – du zahlst viel.
Du lebst am Land – du zahlst am meisten, ist uns doch egal…
Das Elektroauto war nie steuerfrei, es war nur zeitverzögert steuerpflichtig. Die Subvention war kein Geschenk, sie war nur ein Vorschuss. Jetzt wird dafür abkassiert. Nicht, weil man überrascht wäre, sondern weil man lang genug gewartet hat, bis genug Menschen in der Falle sitzen.
Das eigentlich Strafplanet-Perfide daran:
Man wusste das alles schon vor über zehn Jahren. Bereits 2014 wurde offen geprüft, wie man die Spritsteuer ersetzen könnte. Nicht ob, sondern wie. Trotzdem hat man weiter erzählt, dass E-Mobilität günstiger, fairer und die Zukunft sei. Nicht falsch, sondern halt unvollständig. Die Rechnung kommt halt später.
Und nein, die Kilometersteuer wird die Benzinsteuer nicht ersetzen. Staaten schaffen keine Einnahmen ab. Sie stapeln sie. Wer etwas anderes glaubt, glaubt auch, dass Tempolimits ausschließlich dem sicheren Verkehr dienen und nicht der Erziehung.
Getroffen werden wie immer nicht die urbanen Vorzeigemenschen mit Öffi-Abo, Homeoffice und Lastenrad. Getroffen werden Pendler, Landbevölkerung, Handwerker, Lieferanten. Menschen, für die das Auto kein Lifestyle ist, sondern Infrastruktur. Wer geografisch Pech hatte, zahlt eben mehr. Nennt sich dann soziale Gerechtigkeit. Was sonst…
Das große Ziel dahinter ist längst kein Geheimnis mehr:
Der Individualverkehr soll nicht effizienter werden.
Er soll unleistbar werden.
So teuer, so kompliziert, so kleinteilig abgerechnet, dass man ihn entweder aufgibt – oder sich schuldig fühlt, ihn zu nutzen.
Und wer jetzt meint, das sei ein kalifornischer Sonderweg, hat den europäischen Teil der Geschichte noch nicht verstanden.
Verbrenner-Aus, Subventionsorgien, kollabierende Steuereinnahmen – die nächste logische Stufe ist überall dieselbe. Die Schubladen sind voll, die Argumente vorbereitet, die Presseerklärungen fast identisch.
Das ist keine Verschwörungstheorie.
Das ist die Verschwörung als Systemlogik.
Der Strafplanet kennt das Muster:
Erst lockt man mit der Karotte.
Dann kommt der Stock.
Und am Ende zahlst du dafür, dass du überhaupt noch irgendwohin kommst.
Fazit:
Die E-Auto-Erlösung endet nicht wie von den Jüngern erhofft, im Himmel.
Sie endet auf deiner Rechnung. Das ist der moderne Ablasshandel 2026.
Wenn dir der Artikel gefallen hat, dir ein Schmunzeln, Kopfschütteln oder einen kleinen Nervenzusammenbruch beschert hat – genau so war’s geplant.
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