DIE KI-BLASE:

Warum die Mächtigen ein Start-up aufblasen, bis es platzt – und warum niemand darüber sprechen darf

Intro

Ich stolpere gerade über einen Artikel zur „strategischen Partnerschaft“ zwischen OpenAI – dem Erfinder von ChatGPT – und Nvidia. Und wer hätte das ahnen können? Wieder sind es ausgerechnet jene Tech-Giganten mit dem tiefsten Geldbeutel, die sich gegenseitig die Taschen füllen. AMD, AWS, Google, Oracle, Foxconn – das ganze milliardenschwere Panoptikum der „Zukunftsindustrie“ plötzlich Hand in Hand mit einem Start-up, das bis heute keinen Cent Gewinn macht.

Je länger man hinschaut, desto klarer wird: Hier entsteht kein Markt. Hier entsteht ein Kreislauf. Und dieser Kreislauf hat nichts mit Nachfrage, aber sehr viel mit Macht zu tun.

Es ist ein vertrautes Muster.

Man könnte es blind erkennen, selbst wenn man die Begriffe austauscht:

  • Dotcom 2000
  • Subprime 2008
  • Crypto 2017
  • Klima-Industrie 2020
  • Ukraine-Rüstungsboom 2022

Und jetzt: KI 2025.

Die Zutaten sind immer dieselben:

  1. Großkonzerne pumpen Geld in eine neue Heilslehre.
  2. Die Politik erklärt es zum Weltrettungsprojekt.
  3. Medien feiern es als „Zukunft“.
  4. Kritik gilt als rückständig.
  5. Und am Ende kauft niemand das Produkt – außer der Staat.

Doch diesmal ist die Mechanik perfider.

Diesmal wird die Blase nicht nur mit Geld gefüttert, sondern künstlich erzeugt.


OpenAI ist kein Unternehmen.

OpenAI ist ein Knotenpunkt und der Knoten hält das gesamte System zusammen.

Was die Medien „Partnerschaften“ nennen, ist in Wahrheit ein Kreislauf wie aus einem Lehrbuch für Scheinfirmen:

  • NVIDIA investiert 100 Milliarden → OpenAI verpflichtet sich, Chips im Wert von 500 Milliarden zu kaufen
  • AMD investiert Milliarden → OpenAI verpflichtet sich, AMD-Chips zu kaufen
  • Amazon AWS investiert → OpenAI verpflichtet sich, Cloud-Kapazität zu kaufen
  • Google investiert → OpenAI verpflichtet sich, Compute zu mieten
  • Foxconn investiert → OpenAI verpflichtet sich, Hardware abzunehmen
  • Oracle investiert → OpenAI verpflichtet sich, Rechenzentren zu nutzen

Das ist keine „Partnerschaft“.

Das ist eine geschlossene Ökonomie, ein autopoietischer Kreislauf:

OpenAI produziert keine Gewinne.

OpenAI produziert Nachfrage.

Und Nachfrage erzeugt Investitionen.

Und Investitionen erzeugen Wert.

Und Wert erzeugt neue Nachfrage.

So erzeugt man eine riesige Bubble.

Bis die Musik stoppt.


500 Milliarden Dollar Bewertung – 5 % zahlende Nutzer

OpenAI ist:

  • hochbewertet
  • hochverschuldet
  • hochverflochten
  • hochriskant
  • hochgejubelt
  • und strukturell abhängig

Was aber macht OpenAI nicht?

Profit.

Keinen Cent.

Das Geschäftsmodell ist im Moment:

5 % Premium-Nutzer finanzieren eine 1,4-Billionen-Dollar-Verpflichtungslawine.

Das reicht nicht mal für die Stromrechnung eines einzigen Rechenzentrums.

Die Wahrheit:

OpenAI lebt nur, weil die großen Player wollen, dass es lebt.

Und genau das macht es gefährlich.


Warum pumpen NVIDIA, AMD, AWS & Co. Milliarden hinein?

Es gibt drei Gründe – alle unehrlich, alle durchschaubar:

1. Sie brauchen OpenAI, um ihre Chips zu verkaufen

Was OpenAI bestellt, ist nicht „echte Nachfrage“.

Es ist Zwangsnachfrage durch Eigenverflechtung.

Das ist so, als würde ein Bäcker 50 % einer Bäckereimaschinenfirma kaufen müssen und sich zugleich verpflichten, 10 Millionen Semmeln pro Jahr zu bestellen.

2. KI ist die neue politische Ausrede für alles

KI liefert:

  • neue Behörden
  • neue Subventionstöpfe
  • neue Überwachungsgesetze
  • neue Datenschnittstellen
  • neue Zensurmechanismen
  • neue „Sicherheitsbegründungen“

Es ist exakt wie beim Klima:

Ein grenzenloses Geldloch, das man als Moralprojekt verkaufen kann.

3. Wenn OpenAI fällt, fällt der gesamte Tech-Sektor

OpenAI ist der Zentralisierungsknoten.

Bricht er weg, verlieren alle gleichzeitig:

  • NVIDIA
  • AMD
  • AWS
  • Google
  • Oracle
  • Foxconn
  • und zig Staaten, die bereits Milliarden eingeplant haben

Also muss OpenAI leben – egal was es kostet.


Die größte Täuschung:

Man nennt es „Innovation“.

Dabei ist es eine Wette.**

Eine Wette auf ein Versprechen:

„KI wird die Welt so umkrempeln,

dass die Profite größer sind als die 1,4 Billionen,

die wir vorher hineinwerfen.“

Aber niemand weiß, ob dieses Versprechen erfüllt werden kann.

Die Wahrheit ist sogar brutal einfach:

Wenn KI nicht die Welt umkrempelt, ist OpenAI sofort insolvent.

Das ist das Risiko.

Und jetzt der entscheidende Punkt:

Dieses Risiko tragen nicht die Konzerne.

Die tragen nur ihre Aktienrückkäufe.

Das Risiko tragen:

  • Staaten
  • Steuerzahler
  • Nutzer
  • Infrastrukturen
  • Märkte
  • ganze Volkswirtschaften

Denn wenn diese Blase platzt, wird sie nicht laut platzen sie wird leise untergehen und alles mitreißen, was an sie gekoppelt wurde.


Warum schweigen die Lämmer?

Weil jeder, der die Mechanik erkennt, sofort als „technikfeindlich“ gilt.

Weil Politiker KI als „Heilsbringer“ verkaufen müssen.

Weil Medien ohne Verständnis einfach PR wiederkäuen.

Weil Konzerne längst voneinander abhängig sind.

Weil Anleger Angst haben, aus der „Zukunft“ auszusteigen.

Weil Staaten bereits Milliarden fest eingeplant haben.

Weil niemand als Erster, so wie ich hier sagen will:

„Das ist eine gigantische Blase.“


Die Schlussfolgerung, die keinen Platz in Zeitungen findet:

OpenAI ist nicht Opfer einer möglichen KI-Blase.

OpenAI ist die KI-Blase.

Sie ist nicht die Gefahr. Sie ist das Zentrum.

Und genau deshalb wird sie noch größer werden, noch verzahnter, noch teurer,
noch politischer.

Bis nichts mehr geht.

Denn eine künstliche Nachfrage kann man lange spielen aber nicht ewig.

Und wenn die Musik aufhört, wird der Fall nicht technologisch sein, sondern systemisch.

Und dann werden alle wieder so tun, als hätte es niemand kommen sehen.

Quelle: https://www.derstandard.at/story/3000000297709/warum-die-beteiligungen-von-openai-die-furcht-vor-einer-ki-blase-befeuern?xing_share=news


Wenn dir der Artikel gefallen hat, dir ein Schmunzeln, Kopfschütteln oder einen kleinen Nervenzusammenbruch beschert hat – genau so war’s geplant.

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Tom Weber

Tom Weber – Beruf: Störenfried. Diagnose: chronisch allergisch gegen Heuchelei, Doppelmoral und staatlich geprüften Schwachsinn. Schreibt auf dem Strafplaneten über alles, was im offiziellen Irrenhaus als „normal“ gilt – und daher dringend untersucht werden muss

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