Die Mediamarkt China-Übernahme:

Europa verkauft seine letzte Hose und fragt höflich, ob der Gürtel auch noch weg soll**

Man kann’s nicht mehr erfinden.

Man kann’s nicht mehr satirisch überhöhen.

Man kann’s nicht mehr als Zufall abtun.

jd.com – die chinesische Tech-Maschine – kauft Mediamarkt/Saturn.

Nicht irgendein Start-up.

Nicht irgendeine Kette.

Sondern den letzten symbolischen Rest des europäischen Elektronikhandels.

Und die Medien schreiben:

„Europäisches Unternehmen erhofft sich Wachstum.“

Natürlich.

Weil „Wachstum“ in Europa inzwischen übersetzt wird mit:

„Wir sind selbst zu blöd dafür – bitte übernehmt uns.“

Das Muster, das du hundertmal erkannt hast:

China baut, Europa verkauft.

Doch, China hat in den letzten 20 Jahren die komplette Pipeline aufgebaut:

Rohstoffe

Fertigung

Energie

Logistik

Hightech-Komponenten

Konsumprodukte

digitale Plattformen

Finanzinfrastruktur

Lieferketten

Datenökosysteme

Zahlungsmodelle

KI-Stacks

Cloud-Backbones

Handelsnetzwerke

Europa hat im selben Zeitraum:

NGOs gefüttert

CO₂-Predigten gehalten

Gender-Beauftragte eingestellt

Emissionstests verschärft

Bürokratie verzehnfacht

Infrastruktur verrottet

Industrie vergrault

Energiepreise vervierfacht

Diesel verteufelt

Plastikgabeln verboten und nervige Plastikdeckel erfunden

und sich dann gewundert, warum der Rest der Welt lacht.

Diese Mediamarkt-Übernahme ist nur die logische Folge eines systemischen Selbstmords, der seit Jahren in Echtzeit übertragen wird.

Warum will jd.com Mediamarkt?

Weil die Chinesen nicht dumm sind.

Durch diesen Deal bekommen sie:

über 1.000 Verkaufsstandorte in Europa

direkten Endkundenzugang

direkte Datenströme über Konsumverhalten

Einfluss auf Produktplatzierung

eigene Handelskanäle ohne Zwischenhändler

Kontrolle über Markenrealität in EU-Ländern

Preisgestaltungsmacht im Elektroniksegment

ein stationäres Frontend für Amazon-Konkurrenz

Das ist nicht nur Handel.

Das ist territoriale Wirtschaftsbesetzung im Mantel der Wettbewerbsfähigkeit.

Und Europa?

Europa sieht darin eine „Chance“.

Wie immer.

Europa ist inzwischen wie ein 60-jähriger, der sein Haus verkauft, um sich einen Elektroscooter zu kaufen und dann stolz sagt:

„Jetzt bin ich endlich flexibel.“

Der Ceconomy-Chef sagt:

„Mit jd.com können wir unseren Wachstumskurs beschleunigen.“

Genial.

Die Chinesen übernehmen die Firma. Und der Europäer bedankt sich dafür, dass er beschleunigt werden darf in den eigenen Abgrund.

Die eigentliche Pointe:

jd.com nimmt Ceconomy jetzt von der Börse.

Das bedeutet:

Transparenz weg

Kontrolle weg

europäische Mitbestimmung weg

Unternehmenspolitik künftig in Peking entschieden

strategische Ausrichtung zentralisiert

Lieferketten chinesisch dominiert

Preisgestaltung fremdbestimmt

Markenpositionierung vom KP-nahen Konzern abhängig

Was bleibt Europa?

56 Filialen in Österreich – mit chinesischem Eigentümer.

Wenn man früher „chinesischer Elektronikladen“ gesagt hat,

meinte man einen Mini-Shop mit LED-Bändern und Powerbanks in der dir ein lispelnder Chinel grinsend eine LED Kette verkauft hat.

Heute meint man:

Mediamarkt. sie einzige noch verblieben mächtige Elektrohandelskette in Europa am Konsumermarkt.

Und die Experten freuen sich. Natürlich.

Österreichische und deutsche Wirtschafts”-experten” feiern das wie ein Fußballtor:

„strategische Chance“

„Wettbewerbsvorteile“

„Modernisierungsschub“

„Markteintritt eines globalen Players“

Sie merken nicht einmal, dass es der Austritt Europas aus der eigenen Wirtschaftist.

Diese Leute würden auch applaudieren, wenn Alibaba morgen Hofer kauft

und BYD die ÖBB übernimmt. Hauptsache, irgendeine Pressemitteilung hat das Wort „Innovation“ drin.

Fazit:

Das ist nicht nur ein weiterer Fall.

Das ist das Muster.

Der Westen gibt die Wertschöpfungskette ab Stück für Stück, Branche für Branche und verkauft es als Fortschritt, weil er keine andere Sprache mehr spricht.

Europa hat keine Industriepolitik mehr.

Es hat nur noch Illusionen.

China hat keine Ideologie mehr.

Es hat nur noch Macht.

Und am Ende werden dieselben Leute, die heute jubeln, fragen:

„Wie konnte das plötzlich passieren?“

Gar nicht plötzlich.

Es passiert seit 20 Jahren.

Ihr habt nur nicht hingeschaut und blind euren sogenannten “Experten” vertraut…

Quelle: https://www.kleinezeitung.at/wirtschaft/20370115/elektrohandelskette-mediamarkt-ist-jetzt-chinesisch


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Tom Weber

Tom Weber – Beruf: Störenfried. Diagnose: chronisch allergisch gegen Heuchelei, Doppelmoral und staatlich geprüften Schwachsinn. Schreibt auf dem Strafplaneten über alles, was im offiziellen Irrenhaus als „normal“ gilt – und daher dringend untersucht werden muss

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