Wie Ideologie und Verblödung moderne Technologie vernichtet

Der geopferte Sechszylinder

Es gab einmal eine Zeit, da galt Ingenieurskunst noch als Tugend – nicht als CO₂-Verbrechen.

Ein 3-Liter-Sechszylinder-Diesel war kein SUV-Monster, sondern das fein austarierte Herz eines perfekt konstruierten Antriebsstrangs: laufruhig, langlebig, effizient. Eine Maschine, die mehr verstand von Thermodynamik als die Hälfte unserer heutigen Ministerien zusammen.


Die Krönung hundert Jahre Ingenieurskunst

Ein solcher Motor liefert rund 210–250 kW bei über 42 % Wirkungsgrad – also fast die Hälfte der im Diesel gespeicherten Energie wird direkt in Vortrieb umgewandelt.

Variable Turbolader, Mehrfacheinspritzung, feinste Abgasrückführung, niedrige Reibungsverluste – der 3-Liter-Reihensechser war die Krönung hundert Jahre Lernkurve. Er läuft bei 1 800 U/min im Sweetspot, säuft im Realbetrieb 5–6 Liter auf 100 Kilometer und bringt zwei Tonnen Auto souverän in Bewegung.

Das entspricht etwa 55–60 kWh Primärenergie – zufällig exakt dem, was ein durchschnittliches Elektroauto inklusive Kraftwerks- und Netzverlusten verbrennt. Nur redet darüber keiner, weil die nicht so „grüne“ Story schlecht ins Marketing passt.

Hätte man dasselbe Geld, das seit Jahren in Ladeparks und Lithiumminen versenkt wird, in Forschung für saubere Verbrenner gesteckt, würden wir längst Motoren fahren, die maximal 3–4 Liter brauchen, 250 PS liefern und 500 000 Kilometer halten.
Und on Top einen ordentlichen Sound liefern und Spass beim Fahren.

Stattdessen ruft man uns zu: „Technologieoffenheit!“ – um sie gleich darauf per Gesetz zu verbieten.


Der Moment, in dem Rechnen durch Beten ersetzt wurde

Seit Dieselgate wird nicht mehr gerechnet, sondern gebetet.

Die CO₂-Zahl wurde zum Fetisch, der alles andere verdrängt: Energieaufwand, Lebenszyklus, Rohstoffketten. E-Mobilität ist zur Ersatzreligion einer gelangweilten und dekadenten Gesellschaft geworden: Jeder darf Buße tun, keiner darf mehr denken.

Und auf LinkedIn feiern sich die Hohepriester dieser neuen Kirche – Menschen, die früher Anzeigen verkauft hätten und heute glauben, sie retten den Planeten, weil sie ein Firmenauto mit Stecker fahren dürfen. 


Die Physik als Feigenblatt

Dass die Herstellung einer Batterie in China mehr Energie frisst als ein 
Diesel in 100 000 Kilometern – geschenkt. 

Dass der Strommix in Europa noch immer zur Hälfte fossil ist – geschenkt.

Physik wird nur noch dann zitiert, wenn sie als Alibi taugt.

Man bezieht sich auf Studien, die auf dem Papier saubere Balken zeichnen, aber keine Antwort darauf geben, woher der Strom kommt, wenn der Wind mal wieder Pause macht.

Einer dieser hohen Priester ist er hier:

Der ehemalige ORF Moderator und V8 Bruder wurde mit einer Opfergabe seitens BMW, in Form eines i7 Schlachtschiff um schlappe 150k zum E-Auto Ideologen umgepolt.

Hier sein letzte Milchmädchenrechnungs-Erguss auf Linkedin


Übergangstechnologie? Zu praktisch für Subventionen

Der 3-Liter-Sechszylinder wäre kein Klimaproblem gewesen, sondern eine Übergangstechnologie par excellence: ausgereift, reparierbar, skalierbar, mit vorhandener Infrastruktur.

Aber dafür gibt es keine Förderprogramme, keine „Transformationsoffensive“ und keinen moralischen Ablasshandel.

Man kann keine Zertifikate verkaufen für etwas, das einfach funktioniert.

Also wurde er geopfert – auf dem Altar einer Ideologie, die lieber 600 Kilogramm Akku spazieren fährt, um sich klimaneutral und moralisch überlegen zu fühlen, während im Hintergrund Kohlekraftwerke den Stecker warmhalten.


Die selektive Moral der Klimakrieger

Interessanterweise gilt CO₂ nur dann als Todsünde, wenn es aus einem Auspuff kommt.

Sobald es aus dem Triebwerk eines Militärjets oder einem Panzerrohr entweicht, herrscht plötzlich Schweigen im Walde der Moral.

Das globale Militär verschlingt jedes Jahr mehr fossile Energie als sämtliche Privatautos Europas zusammen – aber dort darf der Ausstoß bleiben, wo er ist.

Kein „Green Deal“, keine Verzichtspredigt, kein moralischer Zeigefinger.

Würden Staaten ihre Armeen halbieren, könnten wir alle unsere Sechszylinder weiterfahren – bei besserer Bilanz.

Aber das wäre schlecht fürs Geschäft und würde das Narrativ stören:

Denn eine Gesellschaft ohne Angst braucht keine Erlöser.

Und ohne Angst gäbe es keine neuen Priesterkasten, die mit erhobenem Zeigefinger erklären, was man zu fahren, zu denken und zu fühlen hat.


Die letzte ehrliche Maschine

Der 3-Liter-Sechszylinder war die letzte wirklich ehrliche Maschine.

Er tat, was er konnte, und verschwieg nicht, was er verbrauchte.

Er war kein rollender Computer, kein datenhungriger Akku-Cluster, sondern ein autonomer Energiemeister, der ohne Update, Cloud-Anbindung oder Lade-App auskam. Dass man ihn beerdigt hat, ist kein Fortschritt, sondern eine kulturelle Selbstverleugnung.

Heute gilt: Wer ein E-Auto kritisiert, gilt als Ketzer.

Wer Zahlen prüft, ist ein „Stammtisch“.

Und wer noch weiß, wie ein Verbrennungstakt klingt, ist verdächtig unmodern.

Doch irgendwann, wenn die Begeisterung versiegt und der Strompreis steigt, wird man feststellen, dass man mit Ideologie keine Energie erzeugt.

Dann wird der 3-Liter-Diesel in den Geschichtsbüchern stehen nicht als Dreckschleuder, sondern als Symbol einer Zeit, in der Technik noch von Vernunft statt von Moral gelenkt wurde.


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Tom Weber

Tom Weber – Beruf: Störenfried. Diagnose: chronisch allergisch gegen Heuchelei, Doppelmoral und staatlich geprüften Schwachsinn. Schreibt auf dem Strafplaneten über alles, was im offiziellen Irrenhaus als „normal“ gilt – und daher dringend untersucht werden muss

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