Alexander Bloch (Auto Bild Redakteur) hat heute unfreiwillig etwas Bemerkenswertes geschafft: Er hat die E-Auto-Priesterschaft auf LinkedIn mit reinen Fakten entzaubert – und dabei vermutlich selbst nicht gemerkt, was er da angerichtet hat.
Ich hab heute zufällig meinen Artikel über diese moralisch aufgeladene E-Mobilitätssekte veröffentlicht. Vom Hockenheim ring zum IKEA Parkplatz
Und siehe da: Blochs Zahlen lesen sich wie das Beweisprotokoll zu diesem absurden Kult der Selbstinszenierung.
Tesla, Lucid, Rimac, Mercedes, BMW – alle kämpfen im gleichen Hamsterrad aus Hybris, Subvention und Marktverweigerung. Und Bloch, sonst eher bekennender Glaubensverkünder des Fortschritts, stolpert mitten hinein in die Realität und sagt den Satz, der alles sprengt:
„Für nichts gibt der Mensch mehr Geld aus, als für Emotionen.“
Da ist sie, die Wahrheit, die im Elektropfarrhaus eigentlich nicht ausgesprochen werden darf. Keine Software-Update-Religion, kein Ladepark-Ritual, kein moralisches Vibrato kann den simplen Fakt ersetzen, dass Menschen keine Maschinen lieben, sondern das Gefühl, lebendig zu sein.
Doch statt kollektiver Erkenntnis folgte – natürlich – das gewohnte LinkedIn-Kasperltheater: ein Reigen aus Selbstbestätigung, Halbwissen und virtuell erhobenen Zeigefingern. Man klopft sich gegenseitig auf die Schulter, als hätte man gerade die Energiematrix entschlüsselt, während man in Wahrheit nur noch leiser im Kreis fährt.
Bloch hat’s kurz gefühlt. Die Bubble hat’s sofort wieder wegerklärt.
So funktioniert Religion – nur diesmal mit Ladekabel statt Weihrauch…
#Bloch #Porsche #LinkedInBubble #EV #EAutoPriesterschaft




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