Von Coolness zu Kollektiv-Verwahrlosung

Die aktuelle Mode und ihre Träger auf dem Prüfstand

Von Coolness zu Kollektiv-Verwahrlosung

Ich war nie Teil der Hoody-Fraktion. Aber egal ob 70er, 80er oder 90er – wer „cool“ sein wollte, hat modisch ein bisschen aus der Reihe getanzt. Klar gab es auch damals Entgleisungen, aber eines galt: Verboten war, was dich komplett wie ein Idiot aussehen ließ.

Und heute? Heute sieht einfach fast jeder richtig dämlich aus in seinen Klamotten!

Die Dicken Trulla quetschen sich in knallenge Leggins („weil’s ja so bequem ist“), die Dünnen versinken in Hosen, in die drei von ihnen passen würden. Weiße Sportsocken, früher das Proleten-Siegel und Kennzeichen deutscher Sandalenrentner, sind heute das Hochnäsigen-Must-have – getragen von Araberfraktion bis Hipster-Tussi, am liebsten hochgezogen bis über die Waden. 

Früher galt: Jeans auf die Hüfte, damit man den Arsch sieht – vorausgesetzt, er war sehenswert. Heute stolpern die Leute in „Schnellscheiß-Hosen“ durch die Gegend, die so tief hängen, dass man denkt, der Träger habe sich eingeschissen. Dazu stolz zur Schau gestelltes Maurerdekolleté, weil das Halten der Hose offenbar eine Zumutung darstellt.

Die Schirmkapperl-Fraktion.

Nicht die coolen Caps à la Jason Statham. Sondern die Dämlichkeits-Version mit dem völlig geraden Schirm, vorzugsweise falsch herum getragen. In meiner Zeit in den USA sah man diese Dinger nur auf den Köpfen alter Kriegsveteranen beim Bingo. Dann kamen die Rapper der 90er, Puff Daddy und Co., und machten das Ding für ihre Szene tragbar. Bei einem Schwarzen mag das noch halbwegs durchgehen. Aber wenn ein europäisches Weißbrot dasselbe probiert, sieht es nicht cool, sondern maximal lächerlich aus – und genau deshalb feiern sich die Nasen damit.

Die Männer? Einheitliches Klonmaterial.

Alle rennen mit der gleichen „Pimmel-mit-Ohren“-Frisur herum, frisch aus dem arabischen Barbier-Shop für 10 Euro. Wer noch etwas „jugendlicher“ sein will, trägt Alpakafrisur – irgendwo zwischen Schafschur und Wischmopp. Einzige Individualität: der Winkel, in dem die Rasierkante am Hinterkopf gezogen wird.

Die Farbpalette dazu? Exakt so trist wie unsere Straßen voller Leasingkisten: Schwarz, Dunkelblau, Grau, Beige, Braun, Dunkelgrün. Keine Persönlichkeit, keine Ecken, keine Kanten – nur Klonfabrik-Mode fürs Auge.

Nur die Turnschuhe Pardon “Sneakers” sind bei allen weiß…

On top:

– Übergewichtiger Bart-und-Hornbrillen-Träger mit Tut, Hose unter der Unterhose,

– Tussis mit „One“-Schuhen ohne Bänder,

– alle Fußfehlstellungen bis zum abwinken, ausgelebt in ausgelatschten Marken-Sneakern ohne Knoten.

Das alles schreit nicht nach Stil, sondern nach Wohlstandsverwahrlosung im Endstadium. Keine Eleganz, keine Coolness, keine eigene Linie. Nur noch Uniformen aus Bequemlichkeit, Dummheit und Gruppenzwang.

Früher konntest du mit Mode provozieren. Heute provoziert dich die Mode selbst – weil sie dir ins Gesicht schreit: Du hast dich bereits aufgegeben und rennst lieber mit der Schafherde.


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Tom Weber

Tom Weber – Beruf: Störenfried. Diagnose: chronisch allergisch gegen Heuchelei, Doppelmoral und staatlich geprüften Schwachsinn. Schreibt auf dem Strafplaneten über alles, was im offiziellen Irrenhaus als „normal“ gilt – und daher dringend untersucht werden muss

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