Teuerung ist kein Schicksal. Sie ist ein Raubzug.

Wie Preise explodieren, Löhne schrumpfen und Medien das Ganze als Naturgesetz verkaufen.

Schlagzeilen wie Naturgewalten

„Lebensmittelpreise seit 2019 um 33 % gestiegen.“
So lautet die Meldung z.B. in den Salzburger Nachrichten.

Und wie wird’s verkauft? 

Immer nach dem gleichen Muster: Preisexplosion als Naturgesetz: Corona „kam“, Krieg „brach aus“, Klima „macht Dürren“.

Beruhigungstablette: „Im Euroraum ist es eh schon besser geworden.“
Bittere Pille: „Die Preise werden wohl nie wieder sinken.“
Dafür sinkt dein Realeinkommen kontinuierlich.

Das ist kein Schicksal. Das ist Politik Verarschung – beschlossen, durchgezogen, ohne Gnade


Der große Trick: Reich durch Durchschnitt

Parallel prahlen die Medien: Österreich sei das 17. reichste Land der Welt.
Wie? Indem man die Milliarden und Millionen von ein paar reichen Familien plus das Durchschnittseinkommen der Bevölkerung einfach durch alle Köpfe teilt.
Das Ergebnis: ein statistisches Märchen, in dem die 80 %, die ums Überleben kämpfen, rein rechnerisch plötzlich wohlhabend sind. 

So entsteht das kolportierte Durchschnittseinkommen von 3000 Euro netto pro Person. Die Realität, wenn man das Ganze wirklich fair rechnen würde: 1200 -1500,- Euro netto für 70% der Menschen da draußen.

So wird Ungleichheit zu Wohlstand umetikettiert – und das Volk soll stolz darauf sein.


Die Milchmädchen-Rechnung

Das Muster läuft seit Jahrzehnten:

  • Preise steigen um 30 %.
  • Löhne steigen um 5 %.
  • Der Minister erklärt: „Die Menschen sind entlastet.“

Realität: Du bist real ärmer, nur die Zahl auf deinem Gehaltszettel ist ein wenig größer.

Und wenn Butter dann 20 Euro kostet, kriegst du dafür 100 Euro mehr im Monat – und man verkauft es dir als Erfolg. Doch 100 Eier mehr im Monat wären eine Ansage. Wie die Realität bei so etwas wirklich aussieht, erleben wir gerade live in Österreich.

Da verkauft uns die Koalition der Verlierer gerade, dass 60 Euro mehr für alle im Jahr ein Ereignis seien – das politisch gefeiert wird, obwohl es faktisch nicht einmal die Teuerung einer Woche ausgleicht.“

Dabei ist das ganz simpel verpackte Enteignung und die Leute applaudieren dazu


Warum das so läuft

  • Ständige Verschiebung der Preislinie: Jede Generation denkt, „so teuer war’s noch nie“ – und gewöhnt sich langsam dran.
  • Mediales Framing: Harte Zahl → Relativierung → Zukunftsdrohung.
  • Keine Rückkehr vorgesehen: Preise sollen gar nicht sinken.
  • Ablenkung: Schuld sind immer „globale Trends“, nie politische Entscheidungen.

Das ist kein Versehen, das ist System.


Lösungen: Das kleine Einmaleins der Aufklärung

Die Wahrheit liegt nicht in komplizierten Modellen, sondern in den vier Grundrechnungsarten.

Wer sie anwendet, durchschaut 90 % der Medienlügen sofort:

  • Preise +33 % – Lohn +10 % = real ärmer.
  • 99,9 % überleben = kein Grund für Massenpanik.
  • Milliardär + Arbeiter = Durchschnitt 500 Mio = statistische Täuschung.

Wir brauchen weniger Meinung, mehr Relationsdenken

Das ist keine Raketenwissenschaft, sondern banales Rechnen und Hirn einschalten statt Propaganda und Narrative nachplappern. Diese kollektive Unfähigkeit Zahlen in Relation zu setzten, hatten wir schon bei Corona. Und es hatte super funktioniert, für die Akteure.

Die Chance an Corona zu sterben sind 0,05%! 
Reaktion: Panik, Massentestungen und Klopapierhamsterkäufe!
Sie werden das Ganze zu 99,5% überleben wie die letzten 50 Jahre auch: 
Reaktion: Panik, Massentestungen und Klopapierhamsterkäufe!

Aber zurück zur Handgemachten Teuerung


Persönliche Ursachenanalyse: Energie als Brandbeschleuniger

Ein Paradebeispiel für diese künstliche Teuerung ist Energie. Nicht, weil sie plötzlich knapp geworden wäre, sondern weil Politik aus Ideologie und Kadavergehorsam den eigenen Ast abgesägt hat. Der Zugang zu russischer Energie wurde politisch gekappt, Pipelines „verschwanden“, wie durch Zauberhand Alternativen waren entweder nicht vorhanden oder absurd teuer. Die Folge: eine Kettenreaktion durch sämtliche Preise – von Strom über Transport bis zum letzten Joghurt im Regal.

Danach das bekannte Schauspiel: Leugnen, Beschwichtigen, Lügen. Kritiker wurden diffamiert, sanktioniert, moralisch exkommuniziert – exakt nach dem Corona-Drehbuch. Und währenddessen kauft man heute Gas aus anderen Weltgegenden zum Vielfachen des früheren Preises, feiert das als „Unabhängigkeit“ und wundert sich öffentlich über die Teuerung. Die Preise bleiben hoch, werden hoch bleiben, und wir dürfen zusehen, wie uns erklärt wird, dass das leider alternativlos sei.

Dass dieses Theater bis heute so reibungslos funktioniert, hat zwei simple Gründe: Erstens, ein Großteil der Bevölkerung rechnet nicht nach. Zweitens, er frisst, was ihm korrupte Politdarsteller über willfährige Medien servieren. Wer beides kombiniert – Rechenverweigerung und Autoritätsgläubigkeit – braucht sich über Dauer-Teuerung nicht zu wundern. 

Die ist kein Betriebsunfall. Sie ist das Resultat.


Werkzeugkasten für den Alltag

Bevor du eine Schlagzeile glaubst, stell dir ein paar einfache, aber unangenehme Fragen:

Was ist die Bezugsgröße – und warum genau diese?

Was bedeutet das konkret in meinem Alltag, in meinem Geldbörsel, am Monatsende?

Wer profitiert von dieser Darstellung – politisch, wirtschaftlich, strategisch?

Was wird bewusst nicht gesagt?

Und vor allem: Welche politischen Entscheidungen stehen dahinter?

So simpel. Und genau deshalb so wirksam.

Denn wer den Rechentrick erkennt und den politischen Hebel dahinter sieht, fällt nicht mehr auf Milchmädchen-Rechnungen und Schicksalsmärchen herein.


Handlungsebene — kurz, praktisch

Rechnen lernen (die Basics) und laut sagen:

„Das ist kein Ausgleich. Das ist ein Minus.“

Politische Entscheidungen konsequent hinterfragen:

Nicht nur was passiert, sondern wer es beschlossen hat, wannmit welcher Begründungund wem es nützt.

Selbst recherchieren – jenseits der Massenmedien:

Primärquellen lesen, Originalreden anhören, Zahlen vergleichen. Nicht glauben, weil es überall steht.


Geschichte mitdenken:

Gab es das schon einmal?

Wurde damals auch beschwichtigt, diffamiert, moralisiert?

Und wie ist es tatsächlich ausgegangen?

Konsum klug steuern: regionale Anbieter, Direktmärkte, lokale Wertschöpfung stärken – nicht aus Romantik, sondern aus Selbstschutz.

Parallelökonomien aufbauen: Tauschringe, Nachbarschaftsnetze, direkte Produzentenbeziehungen. Nicht als Utopie, sondern als Puffer gegen politischen Irrsinn.

Das alles sind keine Wunderpillen, aber das ist Sand im Getriebe eines Systems, das nur deshalb so reibungslos läuft, weil zu viele nicht hinschauen, nicht vergleichen und nicht nachrechnen.

Wirkliche Lösungen, wie man eine ganze Gesellschaft so umbaut, dass solche Raubzüge künftig nicht mehr funktionieren, habe ich in einem anderen Artikel bereits ausführlich beschrieben.

https://www.strafplanet.com/nach-knapp-200-abrissbirnen-der-bauplan/


Fazit

Die 20-Euro-Butter kommt – wenn wir weiter brav nicken.

Nicht, weil es ein Naturgesetz ist, sondern weil wir es uns gefallen lassen.
Und solange jeder „Experten-Blog“ als Wahrheit durchgeht, wird die Dauer-Teuerung als „struktureller Trend“ verkauft.

Die eigentliche Lösung?

Nicht warten, nicht nicken, sondern laut aussprechen, was jeder mit Grundrechnen erkennen kann:

Und nochmals: Das ist kein Trend oder Schicksal, Das ist ein geplanter Raubzug!

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Tom Weber

Tom Weber – Beruf: Störenfried. Diagnose: chronisch allergisch gegen Heuchelei, Doppelmoral und staatlich geprüften Schwachsinn. Schreibt auf dem Strafplaneten über alles, was im offiziellen Irrenhaus als „normal“ gilt – und daher dringend untersucht werden muss

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