Man könnte lachen, wenn’s nicht so traurig wäre.
Während das Netz ächzt, die Leitungen glühen und jeder zweite Trafo in der Provinz schon nach Luft schnappt, feiern sie jetzt Asphalt als Energiespender.
„Autobahn lädt Auto!“ – das klingt wie ein April-Scherz aus der Klapsmühle, ist aber ernst gemeint. Link zum Artikel weiter unten.
Ein Kilometer Kabel, der beim Vorbeifahren Strom überträgt – für Fahrzeuge, die keiner laden kann, weil der Strom ohnehin schon fehlt.
Das ist, als würde ein Verdurstender beschließen, seine Wasserflasche aus Papier zu falten – fortschrittlich, nachhaltig, idiotensicher.
Man fragt sich nur noch, ob die Planer dieser Wunderstraßen morgens ihren Kaffee schon per Induktion inhalieren.
Und während sie sich gegenseitig auf die Schulter klopfen für „Innovation made in Germany“, kracht das aktuelle Stromnetz in die Knie, die Preise explodieren, und die letzten Fossilen werden als Klimafeinde öffentlich verbrannt.
Es ist kein Fortschritt, es ist die Inszenierung einer Zivilisation, die sich selbst als Versuchskaninchen hält.
Der Strafplanet liefert – induktiv, selbstverständlich.




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