Die Meinungsfreiheit ist laut Grundgesetz ein unantastbares Gut – so heißt es.
Die Meinungsfreiheit ist laut Grundgesetz ein unantastbares Gut – so heißt es. Doch was nützt ein Recht auf freie Meinungsäußerung, wenn immer mehr Menschen aus Angst vor Konsequenzen freiwillig den Mund halten?
Der deutsche Anwalt Jan Ristau spricht in einem aktuellen Interview über genau dieses Problem – fundiert, unaufgeregt, aber erschreckend klar.
Seine Kernaussage:
„Der Staat, der eigentlich Grundrechte schützen soll, wird zunehmend selbst zur Gefahr für sie.“
Ristau bezieht sich auf den Freiheitsindex 2023, laut dem nur noch 40 % der Bevölkerung glauben, ihre politische Meinung frei äußern zu können – der niedrigste Wert seit 1953.
Er nennt die Dinge beim Namen:
- Hausdurchsuchungen wegen kritischer Postings,
- die Rolle staatlich finanzierter Faktenchecker,
- das systematische Ausweiten des Begriffs „Hassrede“ auf legitime Kritik,
- und den Chilling-Effekt: also die freiwillige Selbstzensur aus Angst vor Repression.
Das ist kein Gefühl. Das ist dokumentierte Realität.
Und es geht längst nicht nur um politische Meinungen, sondern um jede Form von Abweichung:
Wer heute Dinge infrage stellt, die von Medien, NGOs oder Politikern als „Wahrheit“ markiert wurden, steht schnell unter Generalverdacht.
Wer sich selbst davon überzeugen will, dem lege ich dieses Interview ans Herz:
🎥 Meinungsfreiheit in Gefahr! – Gespräch mit Anwalt Jan Ristau
Fazit:
Wir erleben gerade nicht den Anfang der Zensur – wir sind mittendrin.
Und die perfideste Form davon ist nicht das, was verboten wird.
Sondern das, was niemand mehr zu sagen wagt.
Wenn dir das bekannt vorkommt, bist du nicht allein.
Und wenn du dich trotzdem noch traust zu sprechen, dann tu es – jetzt.




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