Die Schwachmaten unter uns Teil-1

Wir erinnern uns an Corona – Teil 1: Das Klopapier

Spätestens seit Corona wissen wir, wie korrupt, verlogen und rückgratlos große Teile der Politik und der Medienlandschaft sind.

Das ist die kleine Erkenntnis.

Die größere, schmerzhaftere: Wir wissen nun auch, wie erschreckend niedrig die geistige Belastbarkeit weiter Teile der Bevölkerung ist, sobald ein Fernseher „Notstand“ sagt.

Wir erinnern uns.

Die Regierung verkündet den ersten Lockdown.

Keine Bomben. Kein Stromausfall. Keine Hungersnot.

Supermärkte offen, Lieferketten intakt, Wasser kommt aus der Leitung.

Und was passiert?

Mehr als die Hälfte der Bevölkerung rennt kollektiv in die Supermärkte. 

Aber nicht um sich mit Grundnahrungsmitteln einzudecken, also nicht wegen Reis, Linsen, Mehl oder Konserven. Nein.

Sie kaufen Klopapier.

Also was tun Menschen, wenn sie angeblich vor einer tödlichen Krankheit ihres Lebens stehen?

Sie kaufen tonnenweise Scheißpapier.

Nicht ein Paket, also vorsorglich.

Nein – sie räumen die Regale leer, als würde das Virus primär über den Arsch eindringen und den Darm als Endlager mit maximaler Streuwirkung nutzen.

Innerhalb weniger Stunden verwandelten sich erwachsene Mitmenschen in panische Primaten mit Einkaufswagen. Menschen, die dir sonst erklären wollten, wie komplex Virologie und Exponentialkurven sind, prügelten sich um mehrlagige Zellulose, als hinge ihr Leben nicht davon ab, ob sie an Corona sterben, sondern ob sie im Ernstfall eh mit einem sauberen Arsch abtreten würden…

Das Klopapier wurde zur ersten Mangelware der Pandemie.

Nicht wegen Lieferengpässen, oder wegen Produktionsausfällen.

Sondern wegen kollektiver, geistiger Inkontinenz.

Und währenddessen begann der eigentliche Lockdown im Kopf.

Menschen beschimpften andere wegen nicht korrekt getragener Masken. Supermarktangestellte spielten Hilfssheriffs mit moralischer Lizenz zum Demütigen.

„Sie sind schuld, wenn ich sterbe“, hieß es.

Eine bemerkenswerte Logik:

Der eigene Gehorsam als Lebensversicherung, die Abweichung des anderen als Mordversuch.

Ich habe nie mitgemacht.

Und ich habe mir gemerkt, wie schnell aus Nachbarn Blockwarte werden.

Wie dünn die Zivilisationsschicht ist, und wie bereitwillig Menschen Verantwortung nach oben delegieren, nur um sie nach unten zu treten.

Diese Serie ist kein Rückblick aus Nostalgie.

Sie ist ein Gedächtnisprotokoll gegen das kollektive Wegschauen.

Wir erinnern uns. 

Und wir vergessen euch nicht.


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Tom Weber

Tom Weber – Beruf: Störenfried. Diagnose: chronisch allergisch gegen Heuchelei, Doppelmoral und staatlich geprüften Schwachsinn. Schreibt auf dem Strafplaneten über alles, was im offiziellen Irrenhaus als „normal“ gilt – und daher dringend untersucht werden muss

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