Der DÖW-Zaubertrick: Wie man aus Anzeigen Gesinnungen macht und aus Statistik Moral

Es gibt diese Institutionen, die nennen sich Archiv, Forschung, Wissenschaft – und benehmen sich wie eine politische Nebelmaschine mit Steuergeldanschluss. Das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands ist so ein Fall. Offiziell Hüter der Erinnerung. Inoffiziell Hersteller von Zahlen, die genau das sagen, was man politisch gerade so braucht.

Der neueste Geniestreich:

Jeder Zehnte in Österreich rechtsextrem.

Jeder Vierte antisemitisch.

Zwei Millionen potenzielle Gesinnungstäter mitten unter uns.

Buh. Angst. Alarm. Kamera läuft.

Nur dumm, dass man beim genaueren Hinsehen merkt: Das ist kein Befund. Das ist ein Rechenkunststück.

Früher brauchte es mehrere Kriterien, um als rechtsextrem zu gelten. Acht. Dann drei. Am Ende zwei. Wer heute Autorität nicht grundsätzlich scheiße findet oder glaubt, dass Stärke in der Natur existiert, ist statistisch schon mit einem Bein im braunen Sumpf. Willkommen im DÖW-Logikpark: Eintritt frei, Ausstieg unmöglich.

Der zweite Taschenspielertrick heißt Anzeige ≠ Schuld.

Im Bericht werden knapp 1.500 „rechtsextreme Tathandlungen“ gezählt. Klingt brutal. Dumm nur: Verurteilungen gab es im selben Zeitraum nicht einmal 200 – Tendenz sinkend. Aber das steht halt nicht so fett im Titel, weil Panik besser klickt als Realität.

Eine Anzeige bleibt in der Statistik, auch wenn sie sich als heiße Luft entpuppt. Freispruch? Egal. Missverständnis? Egal. Zufällige Armbewegung? Statistik sagt: Nazi. Das ist kein Fehler im System – das ist das System.

Und dann diese wunderbare Unschuldsgeste:

„Wir stellen nur die Kamera auf.“

Nein. Ihr stellt den Winkel ein, dreht am Zoom und wisst ganz genau, wohin ihr schaut – und wohin nicht.

Die Nennhäufigkeit im Bericht ist entlarvend wie ein offenes Hosenloch:

ÖVP viermal.

SPÖ siebenmal.

FPÖ über zweihundertfünfzigmal.

Zufall, sicher. So wie Förderungen zufällig fließen. So wie die jährlichen Millionen von Stadt Wien und Bund rein gar nichts mit der politischen Grundtemperatur des Hauses zu tun haben. Wer das glaubt, glaubt auch, dass Lobbyisten aus Menschenliebe arbeiten.

Was ist mit Linksextremismus?

Randnotiz. Betriebsunfall. Ein bisschen Sachbeschädigung, ein paar Polizisten im Krankenhaus, sabotierte Kletterrouten – ach komm, das sind halt engagierte junge Menschen mit Haltung. Rechts hingegen ist immer strukturell, gefährlich, wachsend, explodierend. Sprache verrät Denken. Und Denken verrät Absicht.

Was hier als Wissenschaft verkauft wird, ist moralische Buchhaltung mit ideologischem Wechselkurs. Anzeigen werden zu Gesinnungen hochgerechnet, Definitionen passend gebogen, Zahlen medial aufgeblasen. Und am Ende darf sich der brave Bürger fragen, ob er schon rechtsextrem ist, weil er für Einhaltung der Ordnung und Gesetze ist.

Das DÖW archiviert längst nicht mehr Widerstand.

Es produziert Verdacht für seine Sponsoren.

Und das mit der ruhigen Selbstgewissheit einer Institution, die weiß: Kritisiert wird sie nur von denen, die man vorher eh schon etikettiert hat.

Wer widerspricht, läuft halt zufällig „in die deren Kamera“.

Praktisch, wenn man selbst bestimmt, wo diese steht….

Quelle: https://youtu.be/a6-M9HCxTZI?si=WOugkQfMq4defy3M


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Tom Weber

Tom Weber – Beruf: Störenfried. Diagnose: chronisch allergisch gegen Heuchelei, Doppelmoral und staatlich geprüften Schwachsinn. Schreibt auf dem Strafplaneten über alles, was im offiziellen Irrenhaus als „normal“ gilt – und daher dringend untersucht werden muss

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