Manchmal denke ich mir, schade, dass da draußen täglich so viel Scheiße passiert. Ich würde wirklich gern einmal über etwas Lustiges schreiben.
Und schwups – da kommt sie auch schon:
Die heitere Nachricht über ein massives Scheißhausproblem der US-Armee auf ihrem teuersten Flugzeugträger. Darum nenne ich diese Note:
Das Scheißproblem der USS Gerald R. Ford
Die USS Gerald R. Ford ist der Stolz der US-Navy.
Kostenpunkt: rund 18 Milliarden Dollar.
Ein schwimmendes Symbol amerikanischer Machtprojektion.
75 Kampfflugzeuge. 4.600 Seeleute.
High-Tech bis in die letzte Schraube, äh Klo.
Wenn Washington irgendwo auf der Welt „Ordnung schaffen“ muss oder will, steht dieses Ding normalerweise ganz vorne. Quasi als Posing-Unit der Amis und markiert vor Ort den Breiten. Aktuell sollte die US-Navy-„Posing-Unit“ irgendwo im Persischen Golf gegen den Iran „aufposen“.
Es gibt nur ein kleines Problem.
Die Toiletten funktionieren aktuell nicht.
Das hochmoderne Vakuum-Abwassersystem ist so genial konstruiert, dass eine verstopfte Toilette gleich eine ganze Reihe weiterer Toiletten außer Betrieb setzt.
Kein Witz.
Dann weichen die Seeleute eben auf andere Decks aus.
Diese werden dann natürlich auch überlastet.
Und plötzlich fällt ein ganzer Toilettenblock nach dem anderen aus.
Wartezeit für die Besatzung: bis zu 45 Minuten. Das heißt, du stehst eine Dreiviertelstunde auf irgendeinem Deck und hältst dir den Hosenstall zu, während der Feind dir jederzeit den Arsch wegschießen könnte.
Stellen wir uns kurz die militärische Realität vor:
Iranische Raketen im Anflug und die komplette Raketenabwehrmannschaft steht mit zusammengekniffenen Arschbacken, gekreuzten Beinen und schon angeschwollenen Gesichtern in der Warteschlange vor dem Klo.
„Entschuldige, ich müsste mal ganz schnell kacken. Darf ich mich bitte vordrängen? Denn ich bin der Herr, der die anfliegenden Raketen entdecken soll … sonst fliegt uns die ganze Scheiße wortwörtlich um die Ohren.“
Das System ist so empfindlich, dass schon normales Toilettenpapier Probleme macht. Wenn es richtig verstopft ist, muss der Träger einen Hafen anlaufen, wo das komplette Abwassersystem mit Säure gespült wird.
Kostenpunkt: etwa 400.000 Dollar.
Die größte Militärmacht der Welt wird also regelmäßig kampfunfähig …
… durch Verstopfung. 🤣🤣🤣
Aber eigentlich ist das gar kein Einzelfall.
Der F-35-Kampfjet – das teuerste Waffensystem der Geschichte – kämpft seit Jahren mit Softwareproblemen.
Der futuristische Zumwalt-Zerstörer hat Geschütze, deren Munition so teuer ist, dass man sie kaum benutzen kann.
Und der modernste Flugzeugträger der Welt verliert den Krieg gegen ein Abflussrohr.
Vielleicht ist das die eigentliche Lehre moderner Hochtechnologie:
Je komplexer ein System wird, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass irgendwo ein eifriger Ingenieur eine falsche Rohrgröße berechnet.
Und plötzlich liegt der ganze Stolz der US-Navy aktuell im Hafen von Kreta … statt vor den Iranern zu posen, weil jemand – vermutlich nach dem Genuss der Kombüsenkost – Durchfall hatte und mit dem Gebrauch von zu viel Kackpapier das ganze System in den maximalen Error-Mode versetzt hat.
Die Geschichte der Weltpolitik kennt viele Wendepunkte.
Manche werden von Generälen entschieden.
Andere von Diplomaten.
Und manchmal entscheidet einfach ein verstopftes Scheißhaus darüber, ob der nächste Krieg überhaupt stattfindet.
Quelle: focus.de/politik/auslan…
Wenn dir der Artikel gefallen hat, dir ein Schmunzeln, Kopfschütteln oder einen kleinen Nervenzusammenbruch beschert hat – genau so war’s geplant.
Falls du solchen Wahnsinn öfter möchtest, kannst du den Strafplaneten hier ganz offiziell unterstützen und nichts mehr verpassen:
👉 Abo dalassen und mitfliegen.




Leave a Comment