Wie ein einst brillantes Werkzeug systematisch zerstört wurde
Anmerkung:
In letzter Zeit sehe ich immer wieder Videos, in denen Influencer alle Couleur vor der KI warnen. Die KI wird uns Menschen komplett verdummen, die KI wir unsere Seele zerstören, die KI ist böse, die KI ist der Untergang der modernen Zivilisation.
Nun ich, als sehr intensiver beruflicher Nutzer der KI wünschte, ich könnte das Ganze an dieser Stelle bestätigen, denn das wäre dann Stoff für eine Selbstanalyse hier, mit dem Titel: Wie ich selbst durch die KI immer dümmer wurde! Doch dieser Artikel soll den Gelegenheitsbenutzer darüber aufklären, wie die Konzerne selbst durch die europäische Zensur, ihrer KI immer mehr einschränken und quasi für jemanden wie mich verdummen lassen. Ich hatte schon einmal einen detaillierteren Artikel darüber geschrieben, der das ganze Dilemma von der technischen Seite her beschreibt.
Ich rede seit Jahren mit Künstlicher Intelligenz – und eines Tages klang sie, als hätte sie einen Wochenendkurs „Konfliktmanagement für Führungskräfte“ besucht.
Hier erneut eine Bestandsaufnahme die ich schon Ende letzten Jahres geschrieben hatte, aber die aktueller denn je ist. Und ja, es ist in den letzten zwei Minaten noch viel schlimmer geworden.
Wir leben in einer Zeit, in der jedes digitale Werkzeug denselben Weg geht:
Es wird nicht besser. Es wird immer braver.
Und „braver“ heißt im Jahr 2025: weniger nützlich, weniger frei, weniger verlässlich.
Beispiel: Du öffnest irgendeine App – irgendeine – und bevor du überhaupt arbeiten kannst, begrüßt dich eine Update- Notifikation. Nicht, weil etwas verbessert wurde, sondern weil wieder eine Schraube angezogen wurde. Weil irgendjemand, irgendwo, entschieden hat, dass du heute ein bisschen weniger darfst als gestern.
Und genau in diese Spirale ist ChatGPT inzwischen komplett hineingekippt.
Vom Werkzeug zum Wattebausch
ChatGPT war noch 2024 ein Werkzeug.
Direkt. Nützlich. Reproduzierbar. Ein System, das man ernst nehmen konnte. 2026 ist davon nicht viel übrig.
Was übrig blieb, ist eine Plattform, die sich anhört wie ein obergescheiter Ersatzpädagoge, der im Halbschlaf aus einem Regelkatalog vorliest.
Ein System, das weniger auf deine Anweisungen hört als auf einen internen Risikomanager.
Ein Produkt, das gefühlt nur noch dafür existiert, um niemanden zu beleidigen, niemanden zu beunruhigen, niemanden zu triggern – und dafür dich als Profi konsequent im Regen stehen lässt.
Leute wie ich, die täglich das Irrenhaus hier auf dem Strafplaneten versuchen darzustellen und Klartext sprechen, werden sofort zur Ordnung gemahnt wenn sie z.B. arabische Clans verwenden…oder genau einen Typus Menschen beschreibe oder noch passender einen Politdarsteller der scheiße baut zerlegen will. Sofort kommt eine Warnmeldung dass dies eventuell rassistisch sein könnte!
Aus direkter Sprache wurde links- woke Watte mit Lavendelduft
Aus Präzision wurde maximale Vorsicht.
Aus Klarheit wurde „Ja aber, wir müssen auf Sicherheit achten“.
Und die Bildgeneration?
Ein Kapitel für sich.
Die Bildgeneration in ChatGPT: Das Fallbeispiel für den Niedergang
Ich nutze die Bildgenerierung beruflich ständig.
Comicstil? Geht halbwegs.
Da ist der Filter schläfrig.
Aber versuch mal, eine politische Figur satirisch darzustellen.
Zack – Abbruch.
Warnmeldung.
Verbot.
Und das, obwohl ChatGPT selbst vorher denselben satirischen Gag vorgeschlagen hat.
Noch absurder wird es bei technischen Visualisierungen, jenem Bereich, mit dem OpenAI groß wirbt und den ich beruflich fast jeden Tag brauche.
Die Versprechen:
- Mehr Kontrolle
- Mehr Präzision
- Mehr technische Verständlichkeit
Die Realität:
- Fehlende Reproduzierbarkeit
- Missachtung von klaren Anweisungen
- Selbständige Änderung von Perspektiven, Farben, Zuschnitten
- Zufällige Variation, die als „kreative Interpretation“ verkauft wird
Was früher möglich war, wird heute zum täglichen Glücksspiel.
Was früher klar steuerbar war, wird heute mit blumigen Support-Sätzen erklärt wie:
„Das Modell interpretiert Bildsprache probabilistisch.“
„Deterministische Geometrie ist nicht Ziel des Modells.“
„Kleinere Variationen sind zu erwarten.“
Übersetzt heißt das:
Wir haben es absolut nicht im Griff und du sollst so tun, als wäre das Absicht.
Kein Profi kann mit einem System arbeiten, das sich bei jedem Bild neu erfindet und nicht einmal seine eigene Logik kennt.
Das ist kein Feature.
Das ist maximaler Kontrollverlust!
Der Support: Das unfreiwillige Geständnis
Und dann kommt der offizielle opAI Support. Und bestätigt mit jedem Satz, was längst offensichtlich war. Zuerst erzählt man dir, dass alles normal sei.
Dass man nichts drossele. Dass du dir die Probleme vermutlich einbildest oder dein Gerät schuld ist.
Dann, beim Versuch, deine Beschwerde intern zu öffnen löscht der Support-Mitarbeiter aus Versehen deine komplette PRO- Subscription und löst ohne Absprache eine Rückerstattung aus.
Ein Unternehmen, das Milliarden in KI pumpt, schafft es nicht einmal, sein eigenes Billing System zu bedienen, ohne versehentlich die zahlenden User auszubuchen.
Das ist nicht nur ultrapeinlich.
Das ist symbolisch.
Symbolisch für ein Produkt, das längst instabil ist.
Für Prozesse, die längst überlastet sind.
Für eine Entwicklung, die nicht nach vorne geht, sondern nach unten.
Dass man dir danach schreibt:
„Bitte betrachten Sie die letzten 14 Tage als kostenlose Nutzung.“
ist fast schon Satire.
Wie wenn ein Restaurant dir einen gratis Kaffee hinstellt, nachdem sie dir vorher das Essen vom Tisch gefegt haben.
Der große Trend: Von Technologie zu Gehorsam
Der Kern des Problems sitzt tiefer als OpenAI.
Wir haben ein Tech-Ökosystem, das sich nicht mehr an Nutzern orientiert, sondern an Behörden, Regulierern, Druckgruppen, PR-Abteilungen und politischen Stimmungen.
Die Richtung ist klar:
- Weniger Freiheit
- Mehr Filter
- Weniger Kontrolle
- Mehr Überwachung
- Weniger Eigenständigkeit
- Mehr „für dich entschieden“
Und ChatGPT ist nicht Opfer dieses Trends.
ChatGPT ist dieser Trend. Mit Millionen von Nutzern ist es bereits jetzt schon eine Gefahr für alle Politclowns und ihre tägliche Lügenpropaganda
Ein System, das früher ein Assistent war, ist heute ein Verhaltensmonitor.
Ein System, das früher Antworten gab, gibt heute Erklärungen, Warnungen oder macht auf Klugscheißer!
Ein System, das früher ein solides Werkzeuge war, ist heute fast schon ein weichgespültes Tunten-Pogramm. Ganz im Sinne der aktuell, leider noch immer andauernden links- woken Ideologie zum Zerstören der westlichen Gesellschaft.
Es ist die perfekte Metapher für unsere Zeit:
Technologie wird nicht verbessert.
Sie wird gezähmt.
Und du gleich mit.
Die große Ernüchterung: KI als Dämpfungsgerät
Als ChatGPT groß wurde, war das Versprechen klar:
„Endlich ein Werkzeug, das dich stärkt, unterstützt und nicht bevormundet.“
Heute lautet das unausgesprochene Mantra:
„Endlich ein Werkzeug, das dich kontrolliert, ohne dass du es merkst.“
Sobald ein System beginnt, sich nicht mehr an deinen Eingaben zu orientieren, sondern an unsichtbaren Regeln, wird es unbrauchbar.
Nicht, weil es nicht funktioniert, sondern weil es nicht mehr dir gehört.
Was bleibt?
Kurz zur Einordnung. 90% der Leute da draußen nutzen die KI wie einen Taschenrechner mit Sprachsteuerung und/oder als Ersatz zu Google. Sie Fragen irgenwas und bekommen das gerade gültige Narrativ der Regierenden und deren Kontrolleure zurück. Für Profis wie mich die eine KI als Sparringpartner und Arbeitstier benutzen ist die aktuelle Version von ChatGPT der blanke Horror.
Ein System, das früher radikal nützlich war, ist 2025 ein politisch geglättetes Digitalwesen, das dich wie ein Risiko behandelt, nicht wie einen Kunden.
Ein Werkzeug, das früher Klarheit gab, erzeugt heute Nebel.
Ein Produkt, das früher Arbeit abnahm, produziert heute mehr Arbeit:
Korrekturen, Umwege, Ausweichformulierung, erneute Prompts, ständige Selbstwiederholung.
Wenn das System eine Fehler macht und du sprichst es darauf an, kommen ellenlange Beschwichtigungen und Erklärungen warum das alles passiert ist statt einer Lösungen plus: Ich mache das jetzt richtig Tom. Nachdem du erneut eine Anweisung gibst oder nur sagst OK, mach es jetzt richtig, macht das System wieder irgendwas, nur nicht die Umsetzung deines klar definierten Promt. Und So geht das mittlerweile Stundenlang.
Ich hatte mal einen ganzen Tag mit technischer Bilderstellung verbracht ohne zufridenstellendes ergebnis habe ich dann voller Zorn abgebrochen.
Und wer jetzt sagt: Na vielleicht sind deine “Promts” einfach falsch oder scheiße. Meine Anweisungen hatten alle genauso wie ich sie auch heute machen noch 2024 einwandfrei funktioniert.
Und wenn du das alles beim opAI Support ansprichst, bekommst du Antworten, die klingen wie aus einer Schulbroschüre einer Selbsthilfegruppe für geistig Beeinträchtigte, nicht wie aus einem Tech-Unternehmen:
„Wir regulieren nicht.“
„Es liegt nicht am Modell.“
„Sie haben sicher etwas falsch verstanden.“
Bis der Support dann aus Versehen deinen Account löscht.
Das Fazit?
ChatGPT ist 2026 das perfekte Bild unserer Zeit:
Große Versprechen, weiche Worte, harte Beschränkungen.
Ein Produkt, das einmal Werkzeug sein wollte und nun Wächter geworden ist.
Ein System, das früher nach deinem Willen arbeitete und heute nach seiner eigenen Agenda.
Der Zauber ist weg.
Die Klarheit ist weg.
Die Freiheit ist weg.
Geblieben ist ein weichgespülter digitaler Knautschpolster, der dich davor schützen soll, die Realität zu scharf zu sehen….
AMEN!
Wenn dir der Artikel gefallen hat, dir ein Schmunzeln, Kopfschütteln oder einen kleinen Nervenzusammenbruch beschert hat – genau so war’s geplant.
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